FDP überflügelt die SPD

Rödermark - (lö) - Rödermark wird immer mehr zu einer liberalen Hochburg. Bei der Bundestagswahl erzielte die FDP 21 Prozent (plus 7,3 Prozentpunkte) und damit ihr bestes Ergebnis.

Sie ist nach der CDU, die hier weit stärker verlor als im Bund (35,7 Prozent, minus 5,3 Prozent), zweitstärkste Partei. Die Rödermärker SPD konnte sich dem Abwärtssog ihrer Bundespartei nicht entziehen und landete bei 19,8 Prozent. Die Grünen gewannen leicht auf 12,7 Prozent.

Zum Vergleich: Bei der Bundestagswahl 2005 erhielt die CDU 41 Prozent der Zweitstimmen, die SPD kam auf 27,5 und die FDP auf 13,7 Prozent. 11,5 Prozent der Rödermärker wählten Grün.

Deutlich besser als ihre Partei schnitt CDU-Direktkandidatin Patricia Lips in ihrer Heimatstadt ab. Mit 47,6 Prozent erhielt sie mehr als doppelt so viel Stimmen wie ihr sozialdemokratischer Konkurrent Detlev Blitz (23,1 Prozent). „Ich bin riesig erleichtert, jetzt ist der Abstand wieder gewahrt“, freute sich Patricia Lips, die den Wahlkreis 2005 mit nur 79 Stimmen Vorsprung gewonnen hatte.

Von diesem Ergebnis hätten wir vor drei Jahren nicht einmal geträumt. Es bestätigt unsere gute Politik vor Ort und in der Koalition“, jubelte der FDP-Vorsitzende Hans Gensert.Eckhard von der Lühe (AL) sah die „herben CDU-Verluste“ als wichtigstes lokales Ergebnis dieses Wahlsonntags. Die CDU hänge am Gängelband der FDP.

Quelle: op-online.de

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