Umzug stimmt Rotes Kreuz zufrieden

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Michael Kientzler vom DRK-Blutspendedienst zapfte Antonio Paz-Munoz eine 500-Milliliter Konserve ab. 173 gefüllte Blutbeutel waren die Bilanz des ersten Spendentermins in der Halle Urberach.

Urberach - (lö) Der Umzug in die Halle Urberach kostete das Rote Kreuz zwar ein paar Blutspender, doch alles in allem zog DRK-Vorsitzender Günther Meister eine positive Bilanz.

"Trotz der sehr kurzfristigen Verlegung kam es zu einem sehr flüssigen Terminablauf und zu keinerlei Beschwerden der Blutspender." Blutspendetermine in Urberach zählen zu den großen in der Umgebung. Deshalb freut er sich über die großzügigen Platzverhältnisse in der Halle. Im Gallusheim sei das Rote Kreuz an seinen Kapazitätsgrenzen angelangt.

Der erste Termin am neuen Ort in Zahlen: 200 Interessenten, 173 medizinisch durchgecheckte Spender, 13 Neulinge. Mit 27 war die Zahl der Ausfälle ungewöhnlich hoch.

Acht Frauen und Männer erhielten an diesem Abend die Goldnadel mit Goldkranz sowie ein kleines Geschenk der Ortsvereinigung für ihre 25 Spende: Karin Arndt, Helga Bender, Jens Berktold (Babenhausen), Horst Fritz, Jürgen Kronshorst, Udo Malz (Rodgau), Ralf Schoknecht und Heinz-Günter Weber (Eppertshausen). Sigrid Behnicke, Sascha Farwick, Christof Hahn, Daniela Israel und Kirsten Uebach wurden für zehn Spenden mit der Goldnadel ausgezeichnet.

Die neuen Räumlichkeiten bedeuten ein weiteres Novum: Der Großteil der Termine findet aufgrund der starken Auslastung der Halle Urberach durch Sportvereine künftig Samstags statt. Folgende Termine für 2009 stehen fest: 2. Mai (Samstag), 4. August (Dienstag) und 21. November (Samstag). Die Samstagtermine werden voraussichtlich ab 11 Uhr und der Dienstagtermin wie bisher von 16 bis 20.30 Uhr stattfinden.

Die kurzfristige Verlegung in die Halle Urberach war nur aufgrund des Verzichtes des FC Viktoria Urberach 09 und insbesondere des BSC Urberach auf ihre Trainingszeiten möglich. Deshalb gilt beiden Vereinen noch einmal der besondere Dank des DRK. Ebenso der Stadt für ihre schnelle Zusage und die Hilfsbereitschaft.

Quelle: op-online.de

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