Fahrer mit schweren Verletzungen

Auf B486: Sportwagen im Straßengraben

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Schwerstarbeit für die Feuerwehr: Die Einsatzkräfte brauchten eineinhalb Stunden, um den Schwerverletzten aus dem Autowrack zu befreien. Die Karosserie des Sportwagens aus GFK-Kunststoff erwies sich als größtes Problem.

Urberach/Eppertshausen - Schwere Verletzungen hat sich ein 51-Jähriger aus Rödermark am Samstag gegen 17.30 Uhr bei einem Unfall auf der Bundesstraße 486 zugezogen. Die Freiwillige Feuerwehr musste ihn aus seinem Sportwagen schneiden.

Das teure Fahrzeug (Dodge Viper) ist nur noch Schrott. Die Polizei schätzt den Schaden auf 115.000 Euro. Wie es zu dem Unfall kam, ist der Polizei noch ein Rätsel. Der stark motorisierte Sportwagen kam auf der schnurgeraden Strecke zwischen Eppertshausen und Urberach nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Wagen prallte gegen einen Baum und blieb im Straßengraben liegen. Zur Unfallzeit war die Fahrbahn nass, wie ein Augenzeuge berichtet. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. Die Dodge Viper ist ein ungewöhnlich stark motorisiertes Auto. Die Fahrzeuge dieser Modellreihe haben einen Acht-Liter-Motor und mehrere hundert PS.

Die Freiwillige Feuerwehr brauchte etwa eineinhalb Stunden, um den eingeklemmten Unfallfahrer aus seinem Auto zu befreien. „Das war der anspruchsvollste Einsatz, den ich bisher hatte“, berichtet ein Feuerwehrmann. Es sei unmöglich gewesen, die Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff mit dem Rettungsspreizer aufzubiegen. Beim Einsatz des Spreizers seien kleine Kunststoffteile abgeplatzt und durch die Luft geflogen. Nach der medizinischen Erstversorgung am Unfallort wurde der Schwerverletzte in einem Krankenhaus der Region aufgenommen.

Schwerer Unfall auf B486: die Bilder

Schwerer Unfall auf B486

eh

Quelle: op-online.de

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