Waren es frei laufende Hunde?

Rehkitze übel zugerichtet

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Jagdpächter Adam Winter entdeckte diese zwei gerissenen Kitze. Waren hier frei laufende Hunde am Werk?

Ober-Roden - „Es war ein Gräuel.“ Den Ober-Röder Jagdpächter Adam Winter schüttelt es jetzt noch, sobald er an den Anblick zweier gerissener Rehkitze denkt. Gefunden hat er die teils übel zugerichteten Kadaver auf einer Wiese unweit der Edith-Stein-Straße.

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Winter vermutet, dass frei laufende Hunde die Jungen aufgespürt und getötet haben. Dabei gilt derzeit Leinenzwang während der Brut- und Setzzeit. Noch bis 15. Juni müssen Vierbeiner an der Leine gehen – damit genau so etwas wie zuletzt wieder im Ober-Röder Feld nicht passiert.
Winter hat damit einschlägige Erfahrungen. Er ist sicher, dass auch viele vierbeinige Verkehrstote auf das Konto streunender Hunde gehen. Rehe und Wildsäue würden gehetzt – und rennen in Panik auf der Straße in Autos. Wenn Winter uneinsichtige Hundehalter anspricht, wird er zuweilen angepöbelt.

Mehr als 1400 angemeldete Hunde schnuppern, laufen und verdauen in Rödermark – Tendenz steigend. Entsprechend groß ist das Konfliktpotenzial zwischen Landwirten, Jagdpächtern, Radfahrern, Spaziergängern und Gassigehern. Sie alle teilen sich den Erlebnis- und Arbeitsraum Natur. Das klappt nur bei Rücksichtnahme. Oft führt ein altes Missverständnis zu Konflikten. Felder und Wiesen sind nicht öffentlich, sondern Privatbesitz – selbst wenn sie nicht eingezäunt sind. Folglich dürfen sie nicht einfach betreten werden. (bp)

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Quelle: op-online.de

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