Kreis weist Schuld von sich

Veranstalter beklagt Auflagen für WumboR-Lauf

Rödermark - Um die Sicherheit der Läufer beim wumboR-Lauf zu gewährleisten, haben die Behörden umfangreiche Sperrungen angeordnet.

Vollsperrungen am Vormittag des 6. Mai gibt es auf der Ober-Rodener Straße zwischen dem Bahnübergang am Bahnhof Urberach und der Kreuzung Rodaustraße (ALDI-Kreuzung) einschließlich der Straße „Am Schwimmbad“, auf der Nieder-Röder Straße (L3097) zwischen Karnweg und Frankfurter Straße und auf der Rilkestraße zwischen dem Bahnübergang an der Trinkbrunnenstraße und dem Oberwiesenweg.

Dazu wird es Sperrungen in Straßen geben, die auf die Laufstrecke münden. Sofern es erforderlich ist, wird die Polizei den Verkehr kurzzeitig anhalten auf der B459 (Ortseingang Waldacker) und auf der Dieburger Straße an der Kulturhalle.

Bisher war der Lauf immer weitgehend ohne zusätzliche Sicherungsmaßnahmen ausgekommen. Die drei Veranstalter (MTV, TS und Run 4 Fun) hatten beklagt, Auflagen des Kreises machten ihnen zu schaffen. Und die Stadt hatte in einer Mitteilung darauf hingewiesen: „Die von den Ausrichtern und den örtlichen Behörden vorgenommenen Sicherheitsmaßnahmen haben sich über zehn Jahre bewährt – nie ist es auch nur zu einer gefährlichen Situation für das Läuferfeld gekommen.“ Der Kreis Offenbach wehrt sich nun in einer Stellungnahme dagegen, dass der Eindruck erweckt worden sei, seine Straßenverkehrsbehörde sei der Verursacher von erzwungenen Änderungen des Laufes und habe mit Vorschriften für einen erheblichen Zusatzaufwand gesorgt. Natürlich gebe es für Veranstaltungen generell erhöhte Sicherheitsanforderungen. Die verkehrsrechtlichen Vorschriften für die Sperrung von Straßen bei Veranstaltungen seien aber „seit Jahren unverändert geregelt“. Die Verantwortung liege bei den Ordnungsämtern der Kommunen. „Nur wenn überörtliche Interessen oder überörtliche Straßen betroffen sind, liegt die Anordnungsbefugnis für Sperrungen bei der Straßenverkehrsbehörde des Kreises.“

In Vorbereitung des wumboR-Laufs sei der Kreis mit Blick auf anstehende Sperrungen von der Stadt Rödermark bei einem Anhörungsverfahren einbezogen worden, „weil er für die Anordnung von zwei Sperrungen zuständig ist“. Es gehe zum einen um die Sperrung in Waldacker und zum anderen um die L 3097 in Ober-Roden, die in unmittelbarer Umgebung von Rodgau liege und für die ebenfalls eine Sperrung notwendig sei. Dieser Bereich sei früher von Ordnungskräften der Stadt betreut worden. „Die beiden Anordnungsbefugnisse wurden problemlos erteilt.“ (bp)

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Hübner (Archiv)

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.