Vereine in der Führungskrise

Urberach ‐ Der MTV Urberach, der FC Viktoria Urberach und die Schützengesellschaft „Jägerblut“ stecken teils schon seit Monaten in tiefen Führungskrisen. In allen drei Vereinen traten Spitzenfunktionäre zurück. Von Michael Löw

Die Gründe dafür sind vielfältig, die Suche nach einer Lösung und neuen Perspektiven gestaltet sich schwierig.

In einer tiefen Krise steckt Rödermarks größter Verein, der rund 1900 Mitglieder starke MTV Urberach. Von der eigentlichen Vorstandsspitze ist nur noch Verwaltungsvorstand Werner Burmeister übrig. Mitte April trat Sportvorsitzender Horst Möhwald zurück, weil er sich und seine Arbeit verunglimpft sah.

Auch bei Rödermarks derzeit erfolgreichsten Fußballverein sind etliche Führungspositionen nicht besetzt. Viktoria-Präsident Werner Braun hatte im Februar nach massiven Drohungen gegen Leib und Leben die Brocken hingeworfen: „Ich wollte ein Zeichen setzen.“ Braun schaltete die Polizei ein, doch die Ermittlungen verliefen im Sande.

Eine große Lücke klafft auch im Vorstand der „Jägerblut“-Schützen. Wenige Wochen nach ihrer Wiederwahl im Mai trat Birgit Wörtche vom Vorsitz zurück, sechs Jahre war sie Chefin der 99 Schießsportler gewesen. Sie gab auf, weil sie das Rauchverbot im Schützenheim unter der Halle Urberach nicht durchsetzen konnte.

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Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © pixelio/Rainer Sturm

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