Vereine pflegen Terminkalender selbst

Ober-Roden - (chz) Unter der Leitung von Wolfgang Hitzel, Chef der Stabsstelle für Vereine, Ehrenamt, Kultur- und Sportstätten, tagte der Kultur- und Sportring Ober-Roden KSO, dem die meisten Ober-Röder Vereine und Verbände angeschlossen sind. Rund 40 Vereine waren dabei im Foyer der Kulturhalle vertreten.

Nach der einstimmigen Neuaufnahme des Vereins „Lesezeichen“, dem Freundeskreis der Stadtbücherei, in den KSO, um den stellvertretend dessen Vorsitzender Tobias Kruger bat, wurde der bis 2010 vorliegende Rödermärker Veranstaltungskalender vorgestellt und aktualisiert. Sebastian Brehm, Mitarbeiter der Abteilung Technik der Stadt, erläuterte das Verfahren, mit dem seit einigen Wochen die Vereine mittels eigener Zugangsdaten ihre Termine im Veranstaltungskalender auf der Homepage der Stadt http://www.roedermark.de selbst einstellen und pflegen können und sollen (Kontaktadresse dazu: ti05@roedermark.de).

In den Mitteilungen der Stadt brachte Bürgermeister Roland Kern die gute Nachricht mit, dass die Sonderzuweisungen von Bund und Land zur nachhaltigen Wirtschaftsförderung es ermöglichen, die freiwilligen Leistungen der Stadt zur Vereinsförderung auszuzahlen, die bisher teilweise zurückgehalten worden waren.

Termine können im Veranstaltungskalender auf der Homepage der Stadt selbst eingepflegt werden. 

Zahlreiche Rückfragen löste die Mitteilung des Bürgermeisters aus, dass der Magistrat den Planungsauftrag für die Ortskerngestaltung Ober-Roden an ein Darmstädter Planungsbüro erteilt hat. Vereinsvertreter und Bürgermeister waren sich einig, dass es keine Planung geben dürfe, die durch Verengung der Straßen dann Feste im Ortsinneren erschwert oder unmöglich macht. Sicher ist auch der Zuschuss der Stadt für Vereine, die zu ihren Festen Toilettenwagen mieten: 100 Euro pro Veranstaltung werden nach Rechnungsvorlage erstattet. Die Diskussion über den Offenen Brief der Ökumenischen Pfarrkonferenz zur Sonntagsruhe wurde recht einseitig, da keine Vertreter der Pfarrkonferenz anwesend waren.

Die Vereine wie auch der Bürgermeister versprachen jedoch, weitgehend auf Gottesdienstzeiten Rücksicht zu nehmen, so etwa mit einem späteren und gleitenden Anfang bei der jährlichen Ehrenamtsmatinee. In einem Grundsatzbeschluss zur Handhabung von Vereinsjubiläen entschied der KSO, dass bei den klassischen Jubiläen von 25 oder 50 Jahren weiterhin der KSO Glückwünsche und finanzielle Zuwendungen überbringt, während bei allen anderen Feiern die Vereine nach eigenem Gutdünken handeln.

Abschließend lud Wolfgang Hitzel zu einem Seminarangebot zum Thema Ehrenamt ein, das die Stadt finanziert. Im Foyer der Kulturhalle wird am 28. August oder 11. September eine Veranstaltung zum Thema Mitarbeitergewinnung und Nachwuchsförderung abgehalten; Anmeldungen sollten über Wolfgang Hitzel erfolgen. Für Veranstaltungen in den nächsten Jahren können Themenwünsche eingebracht werden.

Quelle: op-online.de

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