Verjüngungskur im Rödermärker Stadtwald

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Rödermark - Derzeit herrscht für die Verjüngung des Kiefernbestands im 1071 Hektar großen Stadtwald ideales Wetter. Deshalb haben Revierförsterin Gabi Rutschmann-Becker und ihre Mitarbeiter im Forst im Breidert eine 2000 Quadratmeter große Fläche mit einem Spezialbagger bearbeitet.

Buchen, die Licht nehmen, wurden gefällt, der Humus (Oberboden) abgetragen und zu einem Wall aufgehäuft. Sieht wüst aus, muss aber so sein. Denn nur unter solchen Bedingungen keimen die Samen aus den kleinen Zapfen besonders gern, weil sie gut an mineralhaltige Erde herankommen und leichten Zugang zu Wasser haben. Die Alt-Kiefern auf der Lichtung bleiben freilich stehen, um dem Nachwuchs Schutz zu bieten. Immer wieder muss dessen Wachstum überprüft werden. Bäume, die den neuen Bestand bedrängen könnten (zum Beispiel Birken) werden bei solchen Pflegearbeiten entfernt. In etwa sieben Jahren wird die Kiefernaturverjüngungsfläche so aussehen wie auf dem rechten Foto. Die Bäumchen sind dann etwa 1,60 Meter hoch.

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Quelle: op-online.de

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