20 „Verletzte“ rasch gerettet

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Vor dem City-Center wurde der Teleskopmast zur Rettung von Menschen vorbereitet, die womöglich nicht durch das verqualmte Treppenhaus ins Freie geführt werden konnten. Zuschauer verfolgten das Geschehen.

Ober-Roden ‐ Die Abschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Ober-Roden brachte am Samstag Einblicke in die sonst eher abgeschirmten Arbeiten der Wehren in geschlossenen Gebäuden. Von Christine Ziesecke

Im City-Center im Breidert konnten Bürger hautnah miterleben, wie sich Brandbekämpfung und Personenrettung aus größeren Höhen gestalten.

Es galt rund 20 „Verletzte“ zu retten: Jugendliche Darsteller und entsprechend schwere Übungspuppen waren in einer Wohnung und in der Kindertagesstätte „Sonnenburg“ im ersten Stockwerk des verqualmten Gebäudes verteilt. Nach der Rettung wurden sie von der Johanniter-Unfallhilfe (JUH) in einem Zelt versorgt.

Bilder der Abschlussübung

Feuerwehr rettet „Verletzte“ bei Übung

Die trotz dichtem Qualm rasch aufgefundenen Kinder im ersten Stock wurden weitgehend durchs Treppenhaus geführt, in dem es nicht brannte. Fluchthauben mit Atemmasken über den Köpfen schützten vor dem schlimmsten Qualm. „Wir retten so wenige Menschen wie möglich über Leitern und über Teleskopmast, weil dies im Ernstfall eine größere Gefährdung für Unfallopfer und Helfer darstellt“, erläuterte Stadtbrandinspektor Waldemar Schrod. „Aber es ist im echten Einsatz nie im Voraus zu planen, was die Wehr drin erwartet und wie sie reagieren muss.“

Hand in Hand mit den 40 Feuerwehrleuten arbeiteten zehn Einsatzkräfte der Johanniter aus Rodgau und Rödermark. JUH-Einsatzleiterin Miriam Meyer (27) freute sich: „Das war meine erste Einsatzleitung, dafür lief alles sehr gut.“

Quelle: op-online.de

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