Video-Überwachung ab Ende Mai

Ober-Roden - Neun Kameras sollen den Ober-Röder Bahnhof sicherer machen. Ende Mai werden sie installiert und überwachen Gleise, Treppen und Unterführungen. Von Michael Löw

Die Stadt investiert 39.000 Euro. Dank günstiger Ausschreibeergebnisse kostet die Videotechnik 11.000 Euro weniger als veranschlagt. Fünf Firmen hatten ihre Angebote abgegeben, die Firma Bosch Sicherheitssysteme erhielt den Zuschlag.

Bei einem Vor-Ort-Termin diskutierten Bürgermeister Roland Kern (AL) sowie Mitarbeiter des Ordnungsamtes und städtische EDV-Spezialisten mit Vertretern von Bosch und Bahn über die Details. Montiert werden sechs Kameras ohne Schwenk- und Neigevorrichtung sowie drei so genannte „Dome-Kameras“ in einem Kugelgehäuse, die in alle Richtungen bewegt werden können. Dafür müssen rund 950 Meter Kabel verlegt werden. 20 Hinweisschilder machen darauf aufmerksam, dass nicht verborgen bleibt, was sich auf dem Bahnhofsgelände tut.

Für eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung fehlt Personal

Dort steht auch der Server, auf dem die Videoaufnahmen sechs Tage lang gespeichert werden. Für eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung der Monitore fehlt dem Ordnungsamt das Personal.

Die Video-Überwachung der Bahnhöfe geht auf einen einstimmigen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zurück. Trotzdem dauerte es mehr als vier Jahre, bis der Magistrat die Kameras bestellen konnte. Fragen des Datenschutzes, die Finanzierung und die Einzelheiten der Aufzeichnungen mussten in langwierigen Diskussionen zwischen Stadt, Bahn und Polizei geklärt werden.

Die von der Stadt bezahlte Technik in Ober-Roden ist der Anfang. In einem zweiten Schritt sollen auch am Bahnhof Urberach Kameras für mehr Sicherheit sorgen. Die will - nach dem bisherigen Stand der Gespräche - aber der Hausherr, also die Deutsche Bahn AG, finanzieren.

Quelle: op-online.de

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