Neun Kameras ab April

Videoüberwachung am Bahnhof Ober-Roden

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In der Unterführung zogen Elektriker die Strippen für die Videoüberwachung des Ober-Röder Bahnhofs.

Ober-Roden - Eine scheinbar unendliche Geschichte, die Videoüberwachung des Bahnhofs Ober-Roden, nähert sich nun doch ihrem Ende. Gestern und am Mittwoch verlegten Mitarbeiter der Firma Bosch fast einen Kilometer Kabel, an die neun Kameras angeschlossen werden.

Peter Psotka und Florian Mieth, die städtischen IT-Spezialisten, erläuterten gegenüber unserer Zeitung die technischen Details. Drei schwenkbare Kameras werden am Ende des Bahnsteigs und an einer Lampe auf dem Parkplatz Odenwaldstraße installiert. Die Unterführung wird durch sechs Fixkameras, die auch die Aufgänge zu den Bahnsteigen im Blick haben, gesichert. „Es wird keine toten Winkel geben“, sagte Mieth. Kontrolle ist eine Seite der Medaille, Privatsphäre die andere: 20 Schilder weisen Bahnkunden darauf hin, dass sie in einem überwachten Bereich unterwegs sind.

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Die Filme werden 72 Stunden auf dem Server eines Technikraumes gespeichert. Im Rathaus richtet die Stadt einen gesicherten Computerarbeitsplatz ein, den eine schnelle Datenleitung mit dem Bahnhof verbindet. Bundes- und Landespolizei bekommen die Aufzeichnungen, wenn sie Straftaten verfolgen. Die Kameras werden in der letzten März- oder ersten Aprilwoche geliefert, sagte Psotka und schränkte gleich ein: nach heutigem Kenntnisstand. Die Nachfrage nach Überwachungsgeräten ist größer als die Kapazität der Hersteller. Die Stadt investiert rund 39.000 Euro, um den Bahnhof künftig besser im Blick zu haben.

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Quelle: op-online.de

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