Viele tänzerische Glanzpunkte gesetzt

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Was wäre die Kindersitzung der Turnerschaft ohne ihre fleißige Kreppelfrauen?

Ober-Roden  ‐ „Celebrations“ - unter diesem Motto und mit einem bunten Bühnenprogramm überwiegend sehr junger Akteure feierte sich die TS Ober-Roden im 115 Jahr ihres Bestehens selbst.  Von Christine Ziesecke

Nicht nur die dicht gedrängten jungen und etwas älteren Gäste in der „rot Scheyern“ hatten bei der Kinder- und Jugendsitzung ihren Spaß, sondern auch die zahllosen Mitwirkenden: von den Allerjüngsten mit gerade mal vier Jahren bis zu den überwiegend jungen Damen der Jazztanzgruppen.

Die Fastnacht bietet sich als Podium für die mühsam erlernten und hunderte Male eingeübten Leistungen an, besonders wenn ein Verein dank intensiver Kinder- und Jugendarbeit so viele eigene Gruppierungen auf die Bühne bringen kann. Die „Hip Hop“- Gruppe der TS etwa, die erst seit Oktober vergangenen Jahres besteht, hatte ihre Premiere vor Publikum, und einen königlichen Anstrich sogar bekam die Gruppe „Dance to be Happy“, in der die TG-Kinderprinzessin Svenja Reichert mittanzte.

Die "TS-Honeys" hatten mit Fabian Geyer, Steffen Reichert, Marvin Schneider und Ayk Shinyan für ihren Tanz noch vier Cowboys von der Germania Ober-Roden eingeladen.

„Jump für Joy“ wiederum stellte mit ihrem Auftritt eine Zeitreise durch Musikgeschichte vor. Die sympathischen Moderatoren Yvonne Niedermann und Lars Hagenlocher kamen kaum nach mit dem Vorstellen all der vielen Bühnenstars und ihrer Trainerinnen und mit zahlreichen donnernden „Oweroure-Hellaus“, zumal neben den klangvollen eigenen Tanzgruppen wie „Jumping“, „Candys“, „Chiquitas“, „Spirit Fingers“, „Happy Feet“, „Honeys“, „Funky Girls“ oder „Elements“ sich wie seit Jahren auch noch Gäste vom Vitabel-Sportstudio vorstellten.

"Dance to be Happy": Die junge Tanzgruppe der TS Ober-Roden bezauberten mit Anmut und Können.

Besuch war auch aus der Kita Motzenbruch gekommen: Die angehenden Schulkinder - diesmal als Cowboys und Indianer - erfreuten mit ihren Erzieherinnen nicht zuletzt die vielen Großeltern und Eltern im Saal. Herzerfrischender tänzerischer Höhepunkt war auch in diesem Jahr wieder das Bubenballett der TS, zusammengesetzt überwiegend aus den Elferräten der Kindersitzung und in diesem Jahr natürlich zur Michael-Jackson-Musik von „Thriller“ leichtfüßig als Zombies auf der Bühne.

Doch auch die jungen Gäste kamen in Schwung, nicht nur mit eingeschobenen Mitmachliedern während des Bühnenprogramms, sondern auch angeschubst sozusagen von Ferri alias Georg Feils, Animateur und Entertainer, Kinderbändiger und Spaßvogel, der auch den ungelenkigsten und kleinsten Fastnachter zum Hüpfen und Swingen brachte. Da auch bei den kleinen Gästen in der Halle Einfallsreichtum und Fantasie keine Grenzen gesetzt waren, ergaben sie auf der Bühne in ihren abwechslungsreichen bunten Kostümen ein erfrischendes Bild ab und wetteiferten dabei mit ihren Eltern um die schönsten Verkleidungen. Die Sitzungsorganisatorinnen Nicole Obmann und Linda Becker konnten stolz auf den gelungenen Nachmittag sein.

Quelle: op-online.de

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