Viktoria macht Parkplatz zur Grünzone

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Vorerst letzte Amtshandlung an jeder der 37 Hainbuchen: Die stabilisierenden Pfosten mussten mit großer Kraft in den festen Parkplatzboden gerammt werden.

Urberach (chz) - Körperliche Kraft und sehr viel Zeit waren bei jenen Mitgliedern des FC Viktoria Urberach gefragt, die sich an der großen Pflanzaktion auf dem Parkplatz beteiligten.

Die Aufforstung geht auf eine langjährige Forderung des Kreises Offenbach als Ausgleich für die so genannte „verdichtete Bebauung“ auf dem Viktoria-Gelände zurück.

Hans-Peter Frank vom Ältestenrat hat die Pflanzaktion organisiert und legte selbst mit Hand an - hier an der großen Fräse, mit der er Löcher für die Bäume in den Boden schraubte.

Nun hatte sich Hans-Peter Frank vom Ältestenrat dieser Aktion angenommen und mit Vorstand Werner Braun und 25 Helfern hart gearbeitet. Der Urberacher Recycling-, Fuhr- und Baggerbetrieb Rügemer hatte nicht nur Maschinen und Fuhrpark samt Baggerfahrer zur Verfügung gestellt, sondern auch Mutterboden angeliefert. Wasserleitungen kamen vom Sponsor Sanitärinstallation Angrick Frankfurt/Rödermark. Für die nötigen Gartengeräte sorgte die Krifteler Firma Jacobi. Während der Woche war das Gelände schon ausgemessen und Markierungen angebracht worden, damit am Samstag alles fertig werden konnte: zwei Reihen Hecke von jeweils 50 Metern Länge und fünf Metern Breite – 500 Quadratmeter einheimische Gehölze wie Schlehen oder Vogelbeeren, alles zugunsten der heimischen Vogelwelt. Dazu kamen 37 Bäume, ausschließlich Hainbuchen.

Wer am Samstag nicht mithelfen konnte, wurzeltiefe Löcher zu bohren, unzählige Schubkarren mit Mutterboden zu füllen und sie über das unebene Gelände zu fahren, der konnte sich auch als Baumpate vormerken lassen, „schließlich ist die Aktion für uns auch mit hohen Kosten verbunden“, erläuterte Braun. Und wer schwer arbeitet, soll auch gut essen: Dafür sorgten schon die Damen des Vereins. Sie bewirteten ihre Gartenbau-Arbeiter ausgiebig und lecker.

Quelle: op-online.de

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