Volkschor sang von Liebe und Gefühlen

+
Vor der Kulturhalle statt innen drin: Der Volkschor hatte wieder einmal ganz großes Wetterglück und einen wunderschönen Sommerabend für seine Sommerserenade erwischt.

Ober-Roden ‐ Der Volkschor Ober-Roden blickt auf eine gelungene Sommerserenade zurück. Liebeslieder und gutes Wetter machten das von Georg Winkler dirigierte Freiluftkonzert vor der Kulturhalle Rödermark zu einer runden Sache. Von Christine Ziesecke

Viel Wetterglück und einen lauen Sommerabend hatte der Volkschor Ober-Roden bei seiner Sommerserenade, zu der das Thema „Liebe und andere Tücken des Lebens“ wunderbar passte. Die Freiluftkonzerte des Männerchors leben alle Jahre nicht nur vom präzisen und unglaublich gefühlvollen Gesang anspruchsvoller Werke; die Zuhörer erwartet dabei stets auch eine kleine leichte Vorlesung rund um die dargebotenen Komponisten, gehalten von Dirigent Georg Winkler.

Der Chorleiter, der spannend und gut verständlich aus seinem schier unerschöpflichen Wissen heraus plaudert, hatte diesmal den Komponisten den Rücken gekehrt und die Liebe in den Vordergrund gestellt, und er philosophierte zwischen den Gesangsblöcken auch anhand musikalischer Beispiele über Gestalten und Auswirkungen zwischenmenschlicher Gefühle.

Sogar die Vita des spätromantischen Komponisten Gustav Mahler, dessen 150. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird, geriet dabei überraschend zur Kurzfassung. Sie wurde vom Philosophieren über die „Nachtseite der Vernunft“ (in Anlehnung an Franz Schubert), die laut Winkler in der Liebe so wichtig ist, überlagert.

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare