Rund 7300 Bürger über 60 wählen Seniorenbeirat

Rödermark (lö) - Gestern Abend begann in der Kelterscheune die Wahl zum Seniorenbeirat, zu der rund 7300 Rödermärker ab 60 Jahren aufgerufen sind.

Heute wählen die älteren Ober-Röder und Messenhäuser in der Kulturhalle, morgen stimmen die Waldackerer im Kindergarten Amselstraße ab. Die Wahlveranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr, Kandidaten können sich bis unmittelbar vor der Abstimmung melden.

Die beiden großen Stadtteile haben im Beirat jeweils drei Sitze, Waldacker hat einen Sitz. Zur Wahl stehen diese sieben Vertreter. Katholische und evangelische Kirchengemeinden, Seniorenhilfe, Caritas, Pro Morija, VdK und Arbeiterwohlfahrt haben quasi Kraft Amtes einen Sitz.

Wer sich für die Interessen der 3 050 älteren Urberacher stark macht, steht noch nicht fest. Bis gestern hatte nur Uwe Otto seine Kandidatur erklärt. In Ober-Roden stehen Wolfgang Köhler, Monika Bärwalde-Schneiders und der amtierende Vorsitzende Heinz Weber zur Wahl. Heide Bellwinkel-Hahn wirbt in Waldacker um das Vertrauen der Bürger über 60.

Der Seniorenbeirat wurde erstmals 2008 gewählt. Seine Sprecher werden in den Ausschüssen zu allen Fragen gehört, die die Belange älterer Menschen betreffen.

Heinz Weber hatte vor kurzem eine gemischte Bilanz der ersten fünf Jahre gezogen. Der Stadtführer für Ältere und Behinderte sei zum Vorbild für andere Städte geworden. Andererseits fehle in Rödermark nach wie vor Betreutes Wohnen für Menschen mit wenig Geld. Und der im Mai 2009 versprochene barrierefreie Umbau des Rathauses in Ober-Roden lässt weiter auf sich warten.

Klaus Neumann von der Seniorenhilfe ist der Ansicht, dass der Magistrat zu wenig über die Wahl informiert hat. Der Vorstand habe deshalb mit einem Rundbrief an die 400 Mitglieder nachgeholfen.

Quelle: op-online.de

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