Gemeindeverwaltung sucht Zeugen

Wald wieder zur Müllkippe gemacht

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Zehn Kubikmeter Bauschutt haben Unbekannte im Grenzgebiet zwischen Urberach und Messel in den Wald geworfen.

Die zweifelhaften Handwerker wollten Entsorgungskosten sparen, denn auf dem Müllberg liegen neben Mauerresten und Rigipsplatten auch asbesthaltige Eternitplatten und glasfaserverstärkte Plastikbahnen. Die zweifelhaften Handwerker wollten Entsorgungskosten sparen, denn auf dem Müllberg liegen neben Mauerresten und Rigipsplatten auch asbesthaltige Eternitplatten und glasfaserverstärkte Plastikbahnen. Der Umweltfrevel passierte in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch und war nicht der erste seiner Art. Vor zwei Jahren landete eine ähnliche Menge Renovierungsreste im Wald an der L 3097.

Da der Dreck ein paar Meter jenseits der Gemarkungsgrenze liegt, hat die Gemeindeverwaltung Messel die Ferkelei bei der Polizei angezeigt und sucht auch in Rödermark Zeugen. Wer in der fraglichen Nacht verdächtige Fahrzeuge im Wald beobachtet hat, kann sich im Messeler Rathaus melden: 06159/7157-0. Fachbereichsleiter Thomas Buchert geht davon aus, dass der Bauschutt entweder mit mehreren Pritschenwagen oder einem Siebeneinhalb-Tonner transportiert wurde. Wolfgang Mieth, Leiter der Kommunalen Betriebe Rödermark, kennt diese Art der Bauschuttentsorgung besser als ihm lieb ist. Pro Jahr werden in Rödermark mehr als 150 Fälle gemeldet. Da die Polizei nur ganz selten die Handwerker oder ihre Auftraggeber ermittelt, bleiben die Kosten an den Städten - und damit am Steuerzahler - hängen.

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Quelle: op-online.de

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