Seniorenbeirat geht wieder an den Start

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Heide Bellwinkel-Hahn (Mitte) bei der Stimmabgabe. Sie wurde zur Vertreterin der Waldackerer Senioren in den neuen Seniorenbeirat gewählt. An der Wahlurne Sandra Mahuletz, Auszubildende bei der Stadt Rödermark.

Waldacker (chz) - Zum zweiten Mal konnten alle Rödermärker Bürger im Alter von 60 und mehr Jahren einen Seniorenbeirat wählen, der ihre Interessen vertritt und der Stadtverwaltung in allen Belangen älterer Menschen unterstützend zur Seite steht.

7 300 Menschen fallen in der Stadt unter diese Gruppe und damit 700 Wahlberechtigte mehr als vor vier Jahren - ein überdeutliches Zeichen für die demographischen Veränderungen.

Am Donnerstagabend konnte Stadtverordnetenvorsteher Jörg Rotter in seiner Rolle als Wahlleiter die letzte gewählte Beirätin beglückwünschen: in Waldacker, wo wegen des bevorstehenden Besuches der Delegation aus Bodajk der Kindergarten zum Wahllokal wurde, hatte Heide Bellwinkel-Hahn kandidiert. 21 der insgesamt 750 Wahlberechtigten kamen zur Abstimmung und wählten sie in den Seniorenbeirat – mit der prozentual höchsten Wahlbeteiligung aller drei Ortsteile. Unterstützt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung waren zuvor schon in der Halle Urberach und im Foyer der Kulturhalle Wahlen über die Buhne gegangen. In Urberach nutzten - trotz einer allgemein eher schwachen Öffentlichkeitsarbeit vor der Wahl - rund 50 Wahlberechtigte ihr Stimmrecht und schenkten Ingrid Plenert, Peter Netz und Uwe Otto ihr Vertrauen.

Wahl für die nächsten vier Jahre entschieden

In Ober-Roden gaben rund 60 Wählerinnen und Wähler ihre Stimmen Heinz Weber, Monika Bärwalde-Schneiders und Hannelore Frehe. „Der Stadtteil Ober-Roden befindet sich voll in den Händen des Breidert“, schmunzelte abschließend der bisherige Vorsitzende Heinz Weber, was bei der lebhafter kommunaler Mitarbeit der Initiative „Wir sind Breidert“ derzeit auch kein Wunder ist.

Damit ist die Wahl für die nächsten vier Jahre entschieden. Zu den sieben gewählten Mitgliedern kommen noch sieben Delegierte: zwei aus den Kirchen und jeweils einer aus Arbeiterwohlfahrt, Caritas, VdK, ProMorija und Seniorenhilfe - eine „deutliche Dominanz der Weiblichkeit“, so Heinz Weber, zeichnet sich jedenfalls ab. Die endgültige Namensliste wird veröffentlicht, sobald die konstituierende Sitzung des neuen Seniorenbeirates am Dienstag, 19. Juni, ab 18.15 Uhr stattgefunden hat.

Der Seniorenbeirat hatte sich aus der Interessengemeinschaft „Wohnen und Leben im Alter in Rödermark“ entwickelt, einer Gruppe, die sich Ende 2005 in einem Workshop zum Thema „Betreutes Wohnen in Rödermark“ zusammengefunden hatte. Nach ihrer ersten vierjährigen Amtsperiode bescheinigen Bürger wie auch Stadtverwaltung dem Gremium eine starke Unterstützung für die Belange der Generation 60+. Nähere Informationen: Heinz Weber, 06074/99555.

Quelle: op-online.de

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