Der Natur etwas zurück geben

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Die „Waldkobolde“ und Erzieherin Claudia Ludwig legten einen Komposthaufen an und buddelten auch gleich einen Eingangstunnel für Igel.

Ober-Roden (bp) - Schon der Kita-Name „Waldkobolde“ weist darauf hin, was diesem Kindergarten besonders am Herzen liegt: die Natur.

Deshalb ist nicht verwunderlich, dass Erzieherin Claudia Ludwig und Naturpädagogin Veronika Bethke mit dem Naturschutzbund Rödermark (Nabu) kooperieren, wann immer dies geht.

Gelegenheit zu einem solchen Gemeinschaftsprojekt bot jetzt der Bau eines Komposthaufens. Das Nabu-Urgestein Werner Weber brachte den Kleinen im Waldkindergarten am Festplatz in kindgerechten Worten bei, wie man’s macht und wozu der Kompost dient. Die Kinder lernten dabei den natürlichen Kreislauf von Werden und Vergehen und dessen Sinn kennen. Und sie erkannten, dass sie im Leben nicht nur nehmen können, sondern der Natur auch etwas zurück geben müssen. Thema war auch ein erfreulicher Nebeneffekt des Kompostierens. Denn wer Kompostiergut sammelt, deckt dabei Futterquellen für Vögel auf.

„Waldkobolde“ halfen, einen Gang für einen Igel zu graben

Natürlich waren die kleinen Helfer fleißig bei der Sache, als es hieß: „Laub sammeln!“ Und wie auf Bestellung gesellte sich ein Rotkehlchen zu der Gruppe, das die aufgescheuchten Käfer gierig aufpickte.

Eifrig füllten die „Waldkobolde“ den Komposter und halfen mit, einen Gang für einen Igel zu graben. Damit sich’s der stachelige Allesfresser im Winter in dem wärmenden Haufen gemütlich machen kann.

Das Kompostprojekt ist nur eines von vielen, die der Nabu und der Waldkindergarten zusammen auf die Beine stellen. Gut in Erinnerung sind den Vorstandsmitgliedern Verena Henschler und Dr. Rüdiger Werner auch der Bau von Futterhäuschen und eine Nistkasten-Aktion. Demnächst werden die Kleinen zusammen mit Werner Weber im Wald aus gebogenen Ästen Nistplätze für Singvögel bauen - so genannte Vogeltaschen.

Quelle: op-online.de

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