Leitungsschaden im Netz

Wassereinbruch legt Telefone lahm

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Urberach - Ein Leitungsschaden im Netz der Telekom macht Anwohnern der Mozartstraße, Georg-Alois-Rink-Straße und der Straße Am Erlenwald zu schaffen.

Sie müssen Störungen oder Totalausfälle bei Telefon und / oder Internet hinnehmen. Das nervt die Anlieger nun schon seit dem 22. Dezember. Telekomsprecher George-Stephen McKinney versicherte allerdings gestern auf Anfrage unserer Zeitung, der Schaden sei bis heute Abend behoben. Diese Angabe indes müsse man „mit Vorsicht“ genießen, schränkte McKinney ein. Denn der durch Wasser verursachte Fehler sei nur schwer einzugrenzen. Was ist passiert? Wasser drang durch eine Muffe in ein Telefonkabel ein. „Dadurch haben sich Schritt für Schritt verschiedene Dienste entweder teils oder ganz verabschiedet“, erläutert der Telekom-Mann. Es sei auch nach intensiver Fehlersuche nicht auszuschließen, dass das Wasser noch mehr Schaden angerichtet habe als nur an jener Stelle, die nun aufgegraben wird. „Das ist in solchen Fällen schwer einzugrenzen.“

Einer der Betroffenen ist Hans M. Gerhold Am Erlenwald 9. Bei ihm funktioniert zwar das Internet, aber am Telefon erreicht der frühere Leiter der Kommunalen Betriebe schon seit 22. Dezember niemand mehr. Gerhold ist stinksauer auf die Telekom, dass die Schadensbehebung so lange dauert. Nach mehreren Handy-Telefonaten, viel Geduld in der Warteschleife und diversen E-Mails fühlt er sich von seinem Telefonanbieter regelrecht verschaukelt.

McKinney wirbt um Verständnis. „Uns tut das natürlich alles sehr leid, aber die Fehlersuche war kompliziert. Dann war es nicht leicht, über die Feiertage ein Tiefbauunternehmen zu finden, das für uns tätig wird. Außerdem bitten wir um Verständnis dafür, dass Störungen, zum Beispiel an einem Krankenhaus oder an einer Polizeiwache, die das öffentliche Leben oder die öffentliche Sicherheit betreffen, Vorrang haben.“

bp

Quelle: op-online.de

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