Wasserschaden legt über 200 Telefone lahm

Urberach (lö) - Mehr als 200 Urberacher sind stocksauer auf die Deutsche Telekom, weil Telefon und Internet nicht oder nur mit großen Beeinträchtigungen funktionieren.

Zwei Wochen ist die Gegend um Friedhof- und Geschwister-Scholl-Straße nun schon weitgehend vom Netz abgeklemmt (Wir berichteten am 8. Dezember darüber. ). Und vor Anfang nächster Woche wird sich daran auch nichts ändern, räumte Katja Werz von der Telekom-Pressestelle gestern gegenüber unserer Zeitung ein.

Ursache der Urberacher Störung ist ein Wasserschaden. Katja Werz erklärt, wie’s passiert ist: Durch die normalen Erdbewegungen reiben Steinchen an der Ummantelung der Kabel. Die Isolierung bekommt feine Risse, durch die das Regenwasser sickert. Wer Glück hat, hört beim Telefonieren nur ein Rauschen in der Leitung. Der Rest hört nichts.

Die Urberacher sind mit ihren Telefon- und Internetproblemen nicht allein. Am Dienstag hatte die „Hessenschau“ berichtet, dass im Odenwald ein ganzer Ort nicht mehr erreichbar ist. In Bad Schwalbach im Taunus sind’s mehrere Straßenzüge. Und immer ist der Regen schuld.

Die Telekom arbeitet die Störungen nach einer Prioritätenliste ab, erläutert Sprecherin Werz. Zuerst wird also repariert, wo Krankenhäuser, Seniorenheime, Verwaltungen oder andere öffentliche Einrichtungen betroffen sind. Reine Wohngebiete wie in Urberach stehen auf dieser Liste weit hinten.

„Schneller geht’s nicht. Die Kollegen sind komplett ausgelastet. Wir wissen, dass dies für unsere Kunden unbefriedigend ist und bitten sie um Verständnis“, sagt Katja Werz. Unter der Kunden-Hotline (0800/3301000) könnten sie wenigstens eine Rufumleitung aufs Handy veranlassen und eine Gutschrift für die Zeit der Störung anfordern.

Quelle: op-online.de

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