Gewerbeverein kann Organisation nicht mehr stemmen

Adventsmarkt schrumpft zusammen

Ober-Roden - Der Adventsmarkt fällt diesmal kleiner aus als gewohnt. Statt 30 Stände und mehr an der Kirche wie in den Vorjahren, werden sich ausschließlich auf dem Marktplatz h maximal zwölf Buden gruppieren.

Der Advent ist traditionell die Zeit der Weihnachtsmärkte. Wegen personeller Engpässe kann der Gewerbeverein Rödermark (GV) als Veranstalter diesmal aber nur einen kleineren Adventsmarkt organisieren als in den Jahren zuvor. Maximal zwölf Stände sollen am 2. und 3. Dezember ausschließlich auf dem Marktplatz stehen. „Wir ziehen uns nicht zurück, aber wir müssen uns von der Organisation her auf das uns mögliche Maß reduzieren“, schildert GV-Vorsitzender Manfred Rädlein die Lage.

Die offizielle Eröffnung und Baumerleuchtung ist für Samstag um 17 Uhr geplant. Samstag ist der Markt von 16 bis 22 Uhr geöffnet und am Sonntag von 13 bis 20 Uhr. Sonntag ist in vielen Ortskerngeschäften zusätzlich Tag der offenen Tür (13 bis 19 Uhr). Rädlein verspricht, dass es den Besuchern an nichts mangeln wird. „Es gibt Essen und Trinken, ein kleines Karussell dreht sich, und die Süßigkeitenbude ist natürlich auch wieder da.“

Parallel zum Markt des Gewerbevereins ergänzt der Dinjerhof in der Pfarrgasse 7 bis 9 das adventliche Angebot. Schon am Freitag, 1. Dezember, wird dort der traditionelle Weinabend zum Glühweinabend umfunktioniert. Ab 18 Uhr ist bei guten Speisen und Getränken Programm. Die Gesangsgruppe „Wir4“ aus Rodgau-Hainhausen/Weiskirchen gestaltet den Abend musikalisch und wird – wie immer – ihre Gage einem gemeinnützigen Zweck stiften. Samstag (ab 15 Uhr) und Sonntag (bis 20 Uhr) tummeln sich dann in den Scheunen Aussteller mit allerlei Selbstgemachtem. Der Frohsinnchor begleitet dies am Samstagabend musikalisch.

Sofern Marktbeschicker noch Interesse haben – Kontakt: info@dinjerhof.de.

Im nächsten Jahr wird dann die Stadt die Organisation des Adventsmarkts ganz vom Gewerbeverein übernehmen. Der GV versteht sich dann nur noch Teilnehmer, der das Geschehen auf dem Marktplatz koordiniert. Die Stadt wird zusätzliche Angebote an der Kirche schaffen – zusammen mit Vereinen und Kulturtreibenden. Dann soll der Adventsmarkt auch wieder so groß sein wie früher. (bp)

Quelle: op-online.de

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