Wein im Glas und im Töpfermuseum

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Die Groß-Umstädter Weinkönigin Maria und ihre Prinzessinnen Lisa und Janina geben sich bei der „10. Orwischer Woigass“ die Ehre.

Urberach (lö) ‐ Die Groß-Umstädter Weinkönigin Maria und ihre Prinzessinnen Lisa und Janina geben sich bei der „10. Orwischer Woigass“ die Ehre. Das Weinfest in der Bachgasse findet am Samstag, 8. Mai (16 bis 23 Uhr), und am Sonntag, 9. Mai (14 bis 22 Uhr statt.

Vereine, Wirte und Winzer schenken Weine aus mehreren deutschen und ausländischen Anbaugebieten aus. Und weil der Mensch nicht von Trunk allein lebt, servieren die „Woigass“-Beschicker passende Leckereien. Ganz alte Tropfen kredenzt der Heimat- und Geschichtsverein am Wochenende im Töpfermuseum. „Wein im antiken Ägypten“ lautet das Thema seiner diesjährigen Ausstellung.

Weinherstellung und eine intensive Weinkultur blühten schon um 4000 v. Chr., also vor den klassischen pharaonischen Dynastien, auf. Die alten Ägypter verstanden es, die Trauben auf verschiedene Weise im Nil-Delta, an den Hängen des Nils, in der Oase Fajum oder in den Palastgärten der Herrscher sowie ihrer hohen Verwaltungsbeamten anzubauen.

Die Ausstellung ist am Samstag von 16 bis 19 Uhr, am Sonntag von 14 bis 19 Uhr und am Sonntag, 6. Juni, von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Schon verhältnismäßig früh gab es verschiedene Sorten, die im Laufe der Zeit nach Lagen und Jahrgängen immer mehr verfeinert wurden. Daher verwundert es nicht, dass der ägyptische Wein immer mehr zu einer begehrten Handelsware im Vorderen Orient und im Mittelmeerraum wurde. Trotzdem blieb der Genuss des Weins im antiken Ägypten selbst vorwiegend der damaligen Oberschicht vorbehalten. Übrigens hat man durch Analysen aus dem Grab von Tut-ench-Amun festgestellt, dass dieser Pharao einen speziellen Rotwein bevorzugte und diesen auch reichlich genoss.

Quelle: op-online.de

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