Weiter Rätselraten über Unfallursache

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Auch im Straßengraben versorgten Ersthelfer, Sanitäter und Notärzte die Verletzten.

Ober-Roden (lö) - Polizei und Gutachter suchen immer noch nach der Ursache, des Frontalzusammenstoßes, bei dem acht Menschen schwer verletzt wurden. Warum die 44-jährige mit ihrem Fiat auf die Gegenfahrbahn geriet, ist noch nicht geklärt.

Beide Autos seien technisch in einwandfreiem Zustand gewesen. Klar ist für den Leiter der Polizeistation Dietzenbach, Klaus-Peter Daube, indes, dass Kindersitze, Sicherheitsgurte und Airbags noch Schlimmeres verhindert haben.

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Nicht nur Ersthelfer wie Alessandro Piroddi haben seiner Aussage nach vorbildlich reagiert. Die Freiwillige Feuerwehr Ober-Roden war ebenso schnell am Unfallort wie Rettungsdienst, Notarzt oder Streifenwagen aus Dietzenbach und Heusenstamm. Verletzte wurden auf der Fahrbahn, im Straßengraben und auf dem Acker verarztet.

Bilder vom Unfallort

Acht Verletzte bei schwerem Unfall

Ausdrücklich lobte Daube die übrigen Verkehrsteilnehmer: „Es gab keine Gaffer.“

Landwirt Werner Gaubatz bot Helfern und Zeugen Kaffee an und hätte sogar eine Scheune frei gemacht, falls die Verletzten länger vor Ort hätten versorgt werden müssen: Während der Rettungsarbeiten zog ein schweres Gewitter auf.

Das sorgte nochmals für dramatische Minuten, als Blitze im Kornfeld einschlugen. Doch bevor das Unwetter richtig losbrach, konnten die Rettungshubschrauber mit den am schwersten Verletzten starten.

Quelle: op-online.de

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