Kräuterspirale entsteht

Steinreich am Weltkindertag

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Schlange stehen für Steine: Vier Klassen der Trinkbornschule halfen Walter Kolb beim Abladen.

Ober-Roden - Die Gärtner der Trinkbornschule wissen jetzt, was es heißt, steinreich zu sein. Am Weltkindertag lieferte Walter Kolb von den Rodgauer Baustoffwerken 320 Kalksandsteine, die die Sieben- bis Zehnjährigen Stück für Stück von seinem Transporter abluden.

Mit angepackt haben zwei vierte, eine dritte und eine zweite Klasse. Ihren Reichtum stapelten die Kinder im Schulgarten; Eltern sollen demnächst eine Kräuterspirale damit bauen.

„Die Wiese, auf der unser altes Beet angelegt war, überwuchert alles. Statt Kräutern haben die Kinder immer nur Unkraut geerntet“, erklärte Lehrerin Margit Jung. Thymian, Salbei, Lavendel, Petersilie und Schnittlauch wachsen künftig auf und in weißen Quadern aus Dudenhofen.

In einer Ecke des Gartens stapelten die Kinder die Spende der Rodgauer Baustoffwerke. Eltern bauen demnächst eine Kräuterspirale daraus.

Beim Steineschleppen lernten die Kinder auch viel übers Gärtnern: Die Steine wärmen die Erde in der Spirale und fördern das Wachstum. Oben blühen hoffentlich schon bald die Kräuter aus den Mittelmeerländern, weil die am wenigsten Wasser brauchen; nach unten, in die feuchteren Regionen, kommen die heimischen Kräuter.
Kinder und Lehrer beackern schon seit Jahren einen Garten an der Bahnlinie nach Urberach, die Stadt hat der Trinkbornschule das Gelände überlassen. Neben den Beeten parkt ein bunt bemalter Bauwagen, in dem die Geräte lagern. Eine Handpumpe liefert Wasser zum Gießen und Spielen. Der Naturschutzbund hat den Grundschülern ein Insektenhotel gebaut.

Quelle: op-online.de

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