Wenn der Rauchmelder piept

Ober-Roden - (fma) Ein verbrannter Fernseher, eine durch die Flammen völlig unkenntlich gemachte Nachttischlampe, ein verkohltes Telefon - es ist wahrlich kein schöner Anblick, der sich Betrachtern derzeit im alten Torbogen des Ober-Röder Rathauses bietet. Die Freiwillige Feuerwehr Ober-Roden (FFW) bereitete zum heutigen Tag der „Rauchmelder in privaten Haushalten“ eine passende Ausstellung vor.

Sie beteiligt sich auf diesem Wege an der bundesweiten Aktion, bei der die Feuerwehren auf Ursachen und Folgen von Haus- und Wohnungsbränden und die Relevanz von Brandschutzaktionen hinweisen.

Bei einem Feuers in einem Haus bleibt nur wenig Zeit zur. Selbst ein kleiner Zimmerbrand erhitzt die Luft auf 800 bis 1 000 Grad Celsius, Hitze und Qualm machen die Räume zu lebensbedrohlichen Fallen. Grund genug also, dem Brandschutz im Haus besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

Aber nicht nur auf Grund nach Bränden leistete die FFW Ober-Roden im vergangenen Jahr rund 22 000 Stunden ehrenamtliche Arbeit. So befanden sich die 89 Kräfte 2008 bei 265 Einsätzen insgesamt 4 000 Stunden im Dienst. 191 Mal handelte es sich um technische Hilfeleistungen, zudem löschten die Männer und Frauen 74 meist kleinere Brände. Auch mussten eingeklemmte Personen nach Unfällen aus ihren Fahrzeugen befreit werden - eine enorme psychische Belastung für ehrenamtlichen Helfer. Besonders die Unwettereinsätze im März und im Juli, bei denen die Floriansjünger zahlreiche Keller auspumpten und Sturmeinsätze absolvierten, trieben diese Zahlen in die Höhe.

Hinzu kommen 8 700 Stunden Bereitschaftsdienst. Zusammen mit den Stundenleistungen der Fernmeldegruppe, der Umweltmessgruppe und der Jugendfeuerwehr ergibt sich die beeindruckende Gesamtzahl von 21 700 Einsatzstunden.

Quelle: op-online.de

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