Werk eines Pinzgauer Meisters

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Der Saalfeldener Krippenbauer Alexander Schläffer hat die Geburt Jesu in den Pinzgau im Salzburger Land verlegt. Sein Werk - ein Geschenk aus der österreichischen Partnerstadt - steht im alten Eingang des Ober-Röder Rathauses und hat mehr als einen kurzen Blick im Vorbeigehen verdient.

Ober-Roden ‐ Ein echter Blickfang im alten Eingang des Ober-Rodener Rathauses ist die Weihnachtskrippe aus Saalfelden. Was macht das Geschenk aus der Partnerstadt Saalfelden im Salzburger Land so reizvoll? Von Michael Löw

Der Pinzgauer Krippenbauer Alexander „Xandi“ Schläffer (1899 bis 1984) hat sie geschaffen. Schläffer ist ein Krippenkünstler mit internationalem Renommee: Seine große Pinzgauer Heimatkrippe reise 1968 zur Weltausstellung nach Mexiko-City. 1999 wurde die traditionelle Krippenausstellung der Volkskundlichen Abteilung des Salzburger Museums Carolino Augustinum ihm gewidmet.

Wie viele andere Künstler hat Alexander Schläffer die Geburt Christi in seine Heimat verlegt. Über der Szenerie thronen die Berge des „Steinernen Meeres“, der Stall aus wuchtigen Baumstämmen steht zwischen typisch alpenländischen Häusern, die Hirten tragen Lodenjanker und Filzhüte.

„Die Gemeinde Saalfelden hat sie von „Xandi“ Schläffer schreinern lassen und uns fünf Jahre nach der Verschwisterung geschenkt“, erzählt Karl Spieß, der Mitte der Siebziger einer der Motoren der Partnerschaft war. Dank des Geschenks ist Ober-Roden in prominenter Gesellschaft: Schläffer-Krippen stehen in der Wallfahrtskirche Maria Kirchental, im Dom der belgischen Stadt Grimbergen und auf dem Pariser Flughafen Orly.

Quelle: op-online.de

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