CDU will Ladenfläche begrenzen

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Die CDU will Lebensmittelmärkte zurück in die Ortszentren holen und lehnt deshalb den so genannten großflächigen Einzelhandel am Stadtrand ab.

Ober-Roden ‐ Die CDU will Lebensmittelmärkte zurück in die Ortszentren holen und lehnt deshalb den so genannten großflächigen Einzelhandel am Stadtrand ab. Auf dem ehemaligen Gaswerk-Gelände will sie die Verkaufsfläche auf 1.300 Quadratmeter begrenzen; die Stadtverordnetenversammlung soll am 9. Februar darüber beraten. Von Michael Löw

Diese Grenze bedeute das Aus für die ursprünglichen Expansionspläne von Rewe, erläuterte der Fraktionsvorsitzende Michael Gensert. Der Lebensmittelkonzern würde seinen Markt in der Kapellenstraße gern aufgeben und stattdessen am Gaswerk neu bauen. Doch die vorgesehenen 2.000 Quadratmeter sind der CDU zu viel. Mit der Flächenbegrenzung folgt sie den Empfehlungen des Einzelhandelskonzeptes, das seit knapp einem Jahr diskutiert wird.

1.300 Quadratmeter reichen, so Gensert, beispielsweise für einen Bio-Markt der Tegut-Gruppe, aber auch für einen klassischen Lebensmitteldiscounter: „Doch die haben wir ja schon am anderen Ende von Ober-Roden.“

Parallel zu ihrem Begrenzungsantrag bekräftigte die CDU ihre Forderung an Bürgermeister Roland Kern, beide Ortsmitten attraktiver für Lebensmittelmärkte zu machen. Die seien grundsätzlich Kundenmagnete und daher ein belebendes Element für den übrigen Einzelhandel. So will die CDU die Nahversorgung sicherstellen. Gensert verteidigte aber erneut das „Ja“ der CDU zum Märktezentrum auf dem Bosch-Gelände: Damit sei es gelungen, Einkäufer (zurück) nach Rödermark zu holen.

Quelle: op-online.de

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