Winter wird teuer für Stadt

+
Zehn Millionen Quadratmeter öffentlicher Fläche hat die Mannschaft des Betriebshofes vorigen Winter von Schnee und Eis befreit. So wie sich der Dezember anlässt, dürften‘s in diesem Winter nicht weniger werden.

Rödermark ‐ Die Winter werden wieder strenger, das treibt die Kosten in die Höhe. 2007 musste die Stadt Rödermark 45.000 Euro für Streusalz, Splitt und die Mannschaft des Betriebshofes bezahlen, für dieses Jahr erwartet Bürgermeister Roland Kern (AL) Kosten von rund 200.000 Euro. Von Michael Löw

Cornelia Müller und ihre 25 Kollegen haben in den ersten Schneenächten dieses Winters Straßen und Bürgersteige problemlos geräumt. Matthias Weber, der stellvertretende Leiter des Betriebshofes, zog nach den Einsätzen gestern und am Montag beziehungsweise Dienstag eine positive Bilanz. Seine Mannschaft war mit acht Fahrzeugen teilweise schon ab 4.30 Uhr unterwegs.

120 Tonnen Salz eingelagert

„Unsere Silos sind voller Streugut“, hofft Bürgermeister Roland Kern (AL), gut vorgesorgt zu haben. Rund 120 Tonnen Salz hatte die Stadt schon im Sommer eingelagert. Das entspreche ziemlich genau der Menge, die sie im strengen Winter 2009/2010 gestreut hatte.

Der knackige Winter 2010, also die Zeit von Januar bis Anfang April sowie von November bis Jahresende, kostet die Stadt nach den Berechnungen des Tiefbauamtes rund 200.000 Euro: etwa 25.000 Euro für Salz und Splitt sowie 175.000 Euro für Personal und Geräte. 2009 schlug der Winterdienst nur mit 105.000 Euro zu Buche. Die Reparatur von aufgefrorenen Straßen ist in diesen Beträgen nicht enthalten.

Ansprechpartner bei Fragen und Problemen zum Winterdienst ist Klaus-Dieter Preuß im Ordnungsamt, Telefon: 06074-911-810.

Der Magistrat hat am Montag den aktualisierten Winterdienstplan des Betriebshofs beschlossen. Geräumt und gestreut werden – wie in den vergangenen Jahren – wichtige Straßen und Wege, gefährliche Gefällstrecken, Kreuzungen und Einmündungen.

Quelle: op-online.de

Kommentare