Wohnungen für Senioren

Richtfest mit den Bewohnern

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Traditionell sprachen Zimmerleute den Richtspruch und stießen zum Wohle der Planer, der Konstrukteure und der Arbeiter wie auch der künftigen Bewohner mit einem leckeren Tropfen an, ohne allerdings die Gläser in den dicht bevölkerten Hof zu werfen - das wurde später nachgeholt, um dem Brauch gerecht zu werden und das Glück nicht herauszufordern.

Urberach - Zwischen Badehaus, Märktezentrum, Kino und Theater, direkt gegenüber der Sozialstation: Das neue Altenwohnheim der Caritas steht wirklich mitten im Leben, wie sich schon beim Richtfest des Gebäudekomplexes erwies.

Da konnten die Handwerker nach ihrem Richtspruch die Gläser nicht wie die Tradition es lehrt vom Dach werfen. Denn unten standen so viele Menschen. Also nahmen die Zimmersleute die Gläser brav mit nach unten und ließen sie etwas später im wieder geleerten Hof zerspringen. Klar: Das muss sein, um Glück und Segen fürs neue Haus zu sichern.

Ihre zukünftige Wohnung wird im 1. Stock liegen, doch sie freuten sich auch über den ersten Besuch in einer Musterwohnung im zweiten Stock: das Ehepaar Gottfried und Isolde Legler, das von Sohn Steffen aus Dietzenbach begleitet wurde, war extra fürs Richtfest aus Suhl in Thüringen angereist.

Dafür hatten zuvor Generalvikar Dietmar Giebelmann und Pfarrer Klaus Gaebler im gemeinsamen Gebet mit allen Besuchern den Segen erbeten. Kreisbeigeordneter Carsten Müller erinnerte an die Namensgebung, die den Geist des wertschätzenden Miteinanders in diesem Haus noch verdeutliche. Bürgermeister Roland Kern freute sich besonders, als viertes großes Richtfest in nur fünf Jahren nach Badehaus, Seniorenpflegeheim Artemis und neuem Gallus-Gemeindezentrum jetzt das Franziskushaus feiern zu können: „Alles Ergebnisse unseres städtischen Bemühens, die Rahmenbedingungen für ausreichende Einrichtungen zu schaffen, die den gesellschaftlichen Erfordernissen gerecht werden“.

Caritasdirektor Michael Klein begrüßte außer den Offiziellen fast alle künftigen Bewohner des Franziskushauses.

Der Verwaltungschef betonte die Bereitschaft aller zur Öffnung nach außen, zur Offenheit über die eigenen Grenzen hinaus, ohne die diese Projekte gar nicht möglich gewesen wären. Den größten Grund zur Freude hatte Caritasdirektor Michael Klein, der nicht nur allen am Bau des Komplexes Beteiligten für die reibungslose Arbeit dankte, sondern sich auch über die vielen Besucher freute, die später hier einmal wohnen werden und nun schon das Richtfest gemeinsam feierten. Darunter war auch das Ehepaar Gottfried und Isolde Legler, das extra aus Suhl angereist war und am versprochenen Termin 1. März 2015 eine 62-Quadratmeter-Wohnung im ersten Stock beziehen wird. Sohn Steffen wohnt in Dietzenbach.

„Wir haben lange nach entsprechendem Wohnraum gesucht, bis wir in Offenbach schließlich nach Rödermark verwiesen wurden.“ Hier kamen sie ins Gespräch mit Heinz Weber, der sich ehrenamtlich um die Belegung des Hauses mit seinen 23 frei finanzierten Wohnungen und 17 Wohnungen mit sozialer Wohnraumförderung kümmert und jetzt auch die Interessenten betreut, bis in Kürze die Verträge endgültig gemacht werden.

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„Für alle Wohnungen gibt es Interessenten, dazu eine Warteliste. Die Mietverträge werden jedoch erst gemacht“, kommentiert er den derzeitigen Stand der Dinge. Nicht davon betroffen sind die 13 Wohneinheiten für Menschen mit dementieller Erkrankung. Kontakt: Ute Kern-Müller, Caritas Offenbach, Tel.: 069/84005-400, ute.kern-mueller@cv-offenbach.de oder in Rödermark Heinz Weber, Tel.: 06074/93363, heinzweber@email.de.

chz

Quelle: op-online.de

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