„Gefahrenzone muss entschärft werden“

Wucherndes Gebüsch zwingt Radfahrer auf B459

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Rödermark - Wild wucherndes Grün und holpriges Pflaster zwingen Radfahrer an der neuen Querung in Waldacker - das ist die kleine Verkehrsinsel hinter den weißen Streifen - zum Umweg auf die Fahrbahn der B 459.

Der Forderung, den knapp 80 Meter langen Streifen zu asphaltieren oder zumindest zu befestigen, hat sich jetzt auch die Quartiersgruppe Waldacker angeschlossen. „Diese Gefahrenzone muss entschärft werden“, sagt Klaus Huthmann von der AG Radwegeverkehrsführung. Er habe schon Mitte 2016 bei einem Treffen mit Professor Jürgen Follmann von der Hochschule Darmstadt und Dr. Bernward Bayer vom ADFC vorgeschlagen, diesen Seitenstreifen vom Gebüsch zu befreien und zu befestigen. Die Quartiersgruppe würde bei den Arbeiten kräftig mit anpacken. Auch die Stadt will die Lücke schließen.

Da der Straßenrand dem Bund gehört, geht das nicht ohne Hessen Mobil. Die Bauverwaltung, so Erster Stadtrat Jörg Rotter, fragte gestern bei Hessen Mobil nach der Erlaubnis. Der Vorwurf, „auf Druck der Anwohner wurde auf einen beidseitigen Radweg verzichtet“, sei irreführend, sagt Huthmann. Die damalige Bürgerinitiative Waldacker habe vielmehr auf ihn gedrängt - und zwar ohne die gefährlichen Lücken, die jetzt den Bau des neuen Überwegs kurz vor der Kreuzung von B 459 und Kreisquerverbindung nötig machten. (lö)

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Quelle: op-online.de

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