Neuer Rekord: 543 Teilnehmer

WumboR macht den Läufern Beine

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Ausdauer bewiesen die Läufer in allen Disziplinen. Mitarbeiter des Ordnungsamtes geleiteten sie sicher über alle Straßen, hier rund um Volksbank und Alte Feuerwache in Ober-Roden.

Rödermark - Einen neuen Teilnehmerrekord erzielte der siebte „wumboR“-Lauf am Sonntag. Gut 100 Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Die Nacht zuvor verlief ohne ungebetene Besucher. Die Ausrichter waren sehr zufrieden.

Bei ausgesprochen kühlen Morgentemperaturen mussten sich die Sportler gut warm laufen. Etliche trugen Ohrenschützer und Handschuhe. Verletzungen blieben aber aus: Bis kurz vor Mittag mussten die beiden Helfer des Deutschen Roten Kreuzes gerade mal ein Heftpflaster ausgeben.

Die Teilnehmerzahl erreichte einen neuen Rekord, auch wenn alles recht ruhig und unaufgeregt wirkte auf dem Gelände zwischen Badehaus, Märktezentrum und Kreuzung.

Moderator Rudi Zischka begrüßt Sportler

Insgesamt 543 Läuferinnen und Läufer waren unterwegs: 268 beim Zehn-Kilometer-Volkslauf, 146 beim 21,1 Kilometer langen Halbmarathon, 34 D-Schüler und 43 A-C-Schüler, dazu 52 Teilnehmer in der Kategorie Walking mit und ohne Stöcke. Dazu kam, wie schon in den letzten Jahren, die Rodgauerin Karin Schließmann mit ihrem Handbike, mit dem sie auch die lange Reihe der Läufer am Start eröffnete. Den Startschuss gab Oskar Lotz, einstiger Viktoria-Fußballer der Pokalmeistermannschaft, der später bei der Eintracht Frankfurt zu Ehren kam.

Im Ziel begrüßte Moderator Rudi Zischka viele bekannte Sportler aus den Lauftreffs und Vereinen der Umgebung. Dass nur wenige Rödermärker darunter waren, lag vor allem daran, dass die „üblichen Verdächtigen“ der Rödermärker Laufszene diesmal als Helfer an der Strecke und im Start-Ziel-Raum beschäftigt waren. Als Erster beim Halbmarathon der Herren kam Lorenz Köhl von der TGM SV Jügesheim nach einer Stunde und 20 Sekunden ins Ziel vor Ulrich Amborn (1:23:01) von der LG Offenbach und Gregor Scharf (1:23:23) vom TV Hergershausen. Mit hervorragenden 1:23:35 war Natascha Schmitt von der LG Eintracht Frankfurt Siegerin bei den Damen und gleich schnell wie der Zweite der Herren; sie gewann vor Irene Bell (LG BSN, 1:36:56) und Susanne Matheis (Dachser; 1:38;26).

Kräftig gefordert waren die Veranstalter von Run 4 Fun, TS Ober-Roden und MTV Urberach, allen voran deren Organisationschefs Fredy Daum, Hans Röhrig und Siegfried Kupzok.

Bilder vom WumboR-Lauf durch Rödermark

Neuer Rekord bei WumboR-Lauf

Gut 100 Helfer taten Dienst an diesem Lauftag, dazu kamen Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes und des Badehauses. Das Badehaus war für den normalen Badebetrieb geschlossen, so dass sich die Läufer dort nach getaner Arbeit erfrischen konnten. Die Band „Basement Riot“ sorgte für den rechten Sound rund um die Läufe und während des Wartens. Zahlreiche Helfer versorgten Sportler wie Anhang mit Speis und Trank.

Siegfried Kupzok vom Orga-Team zeigte sich sehr zufrieden, vor allem auch nachdem die Nacht zuvor ohne Querelen und Übergriffe an den Aufbauten vorübergegangen war. Das Team sowie Polizei und Ordnungsamt hatten den Parkplatz vor dem Badehaus in ihre Runden einbezogen. Kupczok bedauerte allerdings, dass er die Schulen trotz intensiver Einladungen nicht stärker motivieren konnte. Hier steckt noch ausreichend Potenzial, dass die Zahl der Aktiven im nächsten Jahr weiter steigt.

Weitere Ergebnisse folgen.

chz

Quelle: op-online.de

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