Zahme Diskussion der Bürgermeister-Kandidaten

Vier der fünf Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 27. März erläuterten beim Neujahrsempfang der Seniorenhilfe ihre Vorstellungen von einer altengerechten Politik für Rödermark. Hans Gensert, Roland Kern, Stefan Junge und Manfred Rädlein (von links) liegen da nicht weit auseinander.

Urberach ‐ Die Seniorenhilfe Rödermark war die erste Organisation, die den Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 27. März die Chance zur Selbstdarstellung gab. Von Michael Löw

Amtsinhaber Roland Kern (AL) sowie seine Herausforderer Stefan Junge (SPD), Hans Gensert (FDP) und Manfred Rädlein (Freie Wähler) hatten die Einladung angenommen. Norbert Rink (CDU) entschuldigte sich wegen einer Auslandsreise.

Wer bei diesem ersten öffentlichen Aufeinandertreffen auf einen harten Schlagabtausch erwartet hatte, dürfte enttäuscht nach Hause gegangen sein. Was aber am Thema lag, denn die Kandidaten sollten ihre Vorstellungen zu einer seniorengerechten Politik erläutern. Und da liegen Kern, Junge, Gensert und Rädlein nicht allzu weit auseinander.

Das Quartett bekräftigte sein Engagement für die ältere Generation. Tenor: Wir müssen viel für die Jugend tun, sie ist unsere Zukunft; gleichzeitig müssen wir genau so viel für die ältere Generation tun. Positiv fiel dem SHR-Vorstand und den gut 70 Zuhörern auf, dass das Thema Seniorenarbeit ganz offensichtlich bei den Politikern angekommen ist. Denn alle Kandidaten versprachen eine engere Zusammenarbeit mit der Seniorenhilfe und ähnlichen Organisationen.

Ein Versprechen aller Kandidaten wird die Seniorenhilfe beim zukünftigen Bürgermeister aber zu gegebener Zeit einfordern: Die Bereitstellung eines neuen Raumes für die Geschäftsstelle, zentral gelegen, barrierefrei und frei von feuchten Wänden.

Quelle: op-online.de

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