Unverhofft höheren Zuschuss bekommen

Langen - Darüber freut man sich in finanziell klammen Zeiten besonders: Die Stadt Langen bekommt im Rahmen des Projektes „Soziale Stadt“ einen Nachschlag in Höhe von 110.000 Euro. Von Markus Schaible

Der entsprechende Förderbescheid des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung landete jetzt auf dem Schreibtisch von Carsten Weise, dem zuständigen Fachbereichsleiter im Rathaus. Das Projekt im Langener Nordend war im Januar nach zehn Jahren ausgelaufen.

In den Genuss zusätzlicher Mittel aus dem Bund-Länder-Programm zur Städtebauförderung kommt Langen, weil in diesem Jahr hessenweit nicht alle Mittel abgerufen wurden, erläutert Weise. Das Geld wurde nun an Kommunen verteilt, in denen das Programm 2011 auslief und die in den zurückliegenden zehn Jahren zusätzliche Kosten zu tragen hatten oder in manchen Fällen nicht die erhoffte Zuschusshöhe bekamen. Die nun erfolgte Ausschüttung senkt somit den städtischen Anteil um diese 110.000 Euro ab.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahrzehnt mehr als 9,1 Millionen Euro in die Aufwertung des Viertels gesteckt, in dem fast 10.000 Menschen leben. Mit der nun erfolgten Zahlung kommen gut 3,8 Millionen aus dem Programm Soziale Stadt; zudem gab es Fördermittel aus anderen Programmen in Höhe von 1,7 Millionen Euro. Die restlichen 3,6 Millionen Euro brachte die Stadt auf.

Der Löwenanteil des Geldes floss in den Kauf des ehemaligen Übergangswohnheims, das dem Land gehörte, die Sanierung sowie den Abriss von Gebäuden mit dem Ziel, dort den Platz der Deutschen Einheit zu schaffen. Auch die noch nicht abgeschlossene Sanierung des ehemaligen Gemeinschaftshauses, aus dem ein Begegnungszentrum werden soll, ist Bestandteil des Programms „Soziale Stadt“.

Quelle: op-online.de

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