Auf zwei Rädern durch fünf Stadtteile

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Der Rödermark-Radweg ist 21 Kilometer lang und bietet Gelegenheit zur Besichtigung der Keltengruppe auf der Bulau und den Infotafeln am 50. Breitengrad bei Waldacker sowie zu Stopps in Gaststätten am Rande der Strecke.

Rödermark - (lö) Gut eineinhalb Jahre nach der ersten Idee wird Willi Böllerts Idee eines Rödermark-Radwegs Wirklichkeit. Am Samstag, 19. September, um 14 Uhr startet die Eröffnungstour am Sportplatz des FC Viktoria Urberach.

Nach Zwischenstationen im „Grünen Baum“ in Messenhausen und beim FC Germania Ober-Roden wollen die Premierenfahrer um 18 Uhr wieder am Ausgangsort sein.

Die Strecke ist 21 Kilometer lang, berührt alle Stadtteile und führt ausschließlich über vorhandene Wege. Sie ist mit der Apfelweinroute Rödermark/Dietzenbach abgestimmt und sowohl an den Rodgau-Radweg als auch ans überörtliche Radwegenetz angebunden.

Das war nicht so einfach wie gedacht“, räumte Bürgermeister Roland Kern ein. Als Willi Böllert seine Idee im April 2008 beim Wettbewerb „Wir für Rödermark“ - einer Gemeinschaftsaktion von Gewerbeverein und Magistrat - vorgestellt hatte, hoffte Kern noch auf einen Start im Frühsommer vorigen Jahres. Doch manche Wege endeten im Nichts oder führten zu weit nach Eppertshausen und Offenthal hinein. Jetzt endlich ist die Sache buchstäblich rund geworden.

Offen sind lediglich noch 200 Meter Feldweg unterhalb der Bulau. Hier müssen die Radler einen Schwenk in Kauf nehmen, denn noch hat die Stadt die Reparaturkosten von rund 100 000 Euro nicht bewilligt bekommen. Da der Rödermark-Radweg großteils über landwirtschaftlich genutzte Wege führt, appelliert Kern an gegenseitige Rücksichtnahme - im Zweifel mit Vorfahrt für die Bauern, die sie von Berufs wegen nutzen. Die Begegnung zwischen Radfahrern und Spaziergängern auf der einen und landwirtschaftlichen Maschinen auf der anderen Seite führt immer wieder zu Konflikten.

Gekennzeichnet ist die Rödermark-Runde übrigens mit dem radelnden „wumboR“, dessen klein geschriebene Buchstaben die Stadtteile Waldacker, Urberach, Messenhausen, Bulau und Ober-Roden stehen. Das große „R“ steht für Rödermark.

Quelle: op-online.de

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