CDU-Vorstand schlägt erneut Jörg Rotter

Zweiter Anlauf auf den Chefsessel

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Jörg Rotter (Dritter von rechts) und seine Frau Sabrina (rechts neben Rotter) im Kreis der Mitstreiter Anne Gierszewski, Michael Gensert, Ralph Hartung und Mona Reusch (von links)

Rödermark - Mit Jörg Rotter favorisiert die CDU ihren früheren Bürgermeisterkandidaten erneut für das Rennen um den Platz auf dem Chefsessel im Rathaus.

Im Bürgermeisterwahlkampf 2016 hatte eine schwere Krankheit den Ersten Stadtrat dazu gezwungen, seine Kandidatur zurückzuziehen. Die Mitglieder sollen über diesen Vorschlag von Vorstand und Fraktion noch abstimmen.
Sofern es nach dem Vorstand der CDU geht, soll Jörg Rotter erneut für das Amt des Bürgermeisters kandidieren. Er könnte bei der Wahl im März 2019 den amtierenden Rathaus-Chef Roland Kern (AL / Die Grünen) zum 1. Juli 2019 ablösen. Bisher hatte lediglich Dr. Karsten Falk als unabhängiger Kandidat seinen Hut in den Ring geworfen. AL / Die Grünen wollten gestern Abend ihren Kandidaten nominieren. Die SPD zieht in wenigen Tagen nach.

Gestern stellten Vorstand und Fraktion der CDU in Langs Gusto ihren mit 22 JaStimmen (einmal nein, zwei Enthaltungen) gewählten Bewerber vor: den Ersten Stadtrat Jörg Rotter. Vorsitzender Ralph Hartung begründete diese Nominierung. Rotter sei heimatverbunden, habe die Fähigkeit zuzuhören und Interessen zusammenzuführen. Und er könne anpacken.

Auch seine Erfahrungen als Erster Stadtrat seit 2013 sowie seine Zeit in der Jungen Union oder der CDU und als Kaufmann in der freien Wirtschaft qualifizierten ihn für das hohe Amt. Rotter nannte seine angestrebte berufliche Position den „schönsten Job der Welt“. Um den bewerbe er sich „mit Herzblut“. Schon als Erster Stadtrat habe er einiges auf den Weg gebracht. Daran wolle er ab 2019 in noch größerer Verantwortlichkeit als bisher weiterarbeiten. In seiner Heimatstadt, in der er schon in den Kindergarten gegangen sei, zusammen mit den Bürgern und Gremien gestalten zu dürfen, sei „gefühlt das Größte, was man erleben kann“, schwärmte der Bewerber. Dialog und Teilhabe seien ihm immens wichtig.

Bilder zur Bürgermeisterwahl in Rödermark

Angesprochen auf seinen unfreiwilligen Rückzug 2016 sagte er, die damaligen schlimmen Erfahrungen hätten ihn jetzt bestärkt, wieder anzutreten. Selbstverständlich habe er diesen Schritt mit seiner Frau Sabrina abgestimmt. Rotter ist 43 Jahre alt und Vater eines Sohnes (7) und einer Tochter (5). Der Amtsanwärter umriss Ziele:

-  Rödermark braucht ein Gymnasium. Der aktuelle Schülertourismus (650 Personen) muss beendet werden.

-  Das bestehende Feuerwehrgebäude an der Kapellenstraße soll zu einem Gefahrenabwehrzentrum ausgebaut werden – zum Standort der Feuerwehr, des Ordnungsamts und eines Schutzmanns vor Ort der Polizei.

-  Urberach muss durch den Ausbau der KL-Trasse entlastet werden: klare Absage an eine ortsnahe Umfahrung.

-  In Waldacker könnte ein Neubauprojekt aus Einzelhandel, Wohnungen und sozialen Einrichtungen Impulse setzen. (bp)

Quelle: op-online.de

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