So viele Anmeldungen wie nie zuvor

Wissenschaftsnachwuchs präsentiert Arbeiten bei "Jugend forscht"-Landesentscheid

Darmstadt - Hessen sucht die Sieger des Wettbewerbs "Jugend forscht". Die Landes-Entscheidung hat am Dienstag in Darmstadt begonnen. Rund 80 Teilnehmer im Alter zwischen 14 und 21 Jahren präsentieren dabei ihre Forschungsarbeiten in sieben Fachgebieten.

Im Bereich "Arbeitswelt" geht es unter anderem um einen Rettungsschlauch im Falle eines Brandes in einem Hochhaus, im Bereich "Chemie" darum, wie Getränke in handelsüblichen Thermoskannen wieder aufgewärmt werden können.

Die jungen Dreieicher Annika Jäger, Vanessa Brown und Simon Schwab (von links) von der Weibelfeldschule bringen den Dreihalskolben an, das Herzstück ihrer Apparatur, mit der sie Biogas erzeugen. Damit haben sie einen ersten Preis beim Regionalentscheid von "Jugend forscht" gewonnen, derzeit nun geht in Darmstadt der Landesentscheid über die Bühne. 

Die Gewinner werden am (morgigen) Mittwoch ausgezeichnet. Sie dürfen dann ihre Projekte beim Bundeswettbewerb vom 25. bis zum 28. Mai in Erlangen präsentieren. Für "Jugend forscht" haben sich in Hessen dieses Mal so viele Schüler, Auszubildende und Studenten angemeldet wie nie zuvor: 590 Nachwuchsforscher waren es, nach Angaben der Organisatoren 103 mehr als im Vorjahr.

"Ich vermute, das Interesse an Naturwissenschaften hat zugenommen", sagte der Wettbewerbsleiter für Hessen, Oliver Karplak. Bundesweit hatten sich 11.898 Interessenten gemeldet, das waren 160 weniger als 2016. (dpa)

Biologielaborant/Biologielaborantin

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