Skuriles und modernes Märchen

Irgendwann im Nirgendwo leben Aya (Kristýna Malérova) und Temelko (Maximilian Mauff), die von Geburt an zusammen sind. Doch kurz vor ihrer ersten Liebesnacht, die traditionell mit einem Bad begonnen wird, versagt die marode Wasserleitung des Dorfes. Von Barbara Hoven

Absurdistan (Deutschland 2007): Für die Frauen eine Katastrophe, für die faulen Männer kein Grund, aktiv zu werden. Das stinkt den Frauen - darunter Aya - gewaltig. Deshalb greifen sie zu drastischen Mitteln: Ohne Wasser kein Sex! Der Krieg zwischen den Geschlechtern beginnt. Während die Männer versuchen, das Patriarchat zu retten, benehmen sie sich wie alte, keifende Weiber. Nur Temelko kämpft für das Wasser, um endlich Aya zu bekommen. Basierend auf einer wahren Begebenheit hat Regisseur Veit Helmer ein abgedrehtes, aber sehr charmantes modernes Märchen geschaffen - skurril und schön!

Quelle: op-online.de

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