Kanzlerkandidatin der Grünen

Anschuldigungen gegen Annalena Baerbock „scheinheilig“ –Co-Buchautor äußert sich zu Plagiatsvorwürfen

Annalena Baerbock sieht sich Plagiatsvorwürfen konfrontiert.
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Annalena Baerbock sieht sich Plagiatsvorwürfen konfrontiert.

Annalena Baerbock sieht sich mit Plagiatsvorwürfe zu ihrem Buch konfrontiert. Der Co-Autor nennt die Anschuldigungen „scheinheilig“. 

Berlin – Die Aufregung um Annalena Baerbocks Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ hat sich nach mehreren Tagen der Kritik gelegt. Baerbock selbst gestand Fehler im „Quellenverzeichnis“ ein*. Ihr Kollege Robert Habeck betonte, dass die letzten Wochen „kein Glanzstück“ gewesen seien. Allerdings stellte er sich auch hinter die Kanzlerkandidatin der Grünen* und sprach ihr erneut sein Vertrauen aus. Ein Kandidatenwechsel komme nicht infrage, das sei „Kokolores“, so Habeck.

Nun hat sich der Co-Autor von Baerbocks Buch zu den Plagiatsvorwürfen geäußert: Michael Ebmeyer betonte in einem Statement, dass er in sozialen Netzwerken verbreitete, dass er froh sei in den vergangenen zwei Wochen im Urlaub gewesen zu sein. Mit der „Kampagne“ um Baerbocks Buch werde versucht, ihren Namen in den Dreck zu ziehen.

Annalena Baerbock: Co-Buchautor findet Plagiatsvorwürfe „scheinheilig“

Zudem erklärte Ebmeyer, mit den „beanstandeten Stellen im Buch“ nichts zu tun zu haben. „Ebenso wenig hat es, wie kolportiert wurde, ein Zerwürfnis zwischen Annalena Baerbock und mir gegeben. Meine Rolle bei der Entstehung des Buchs war die eines Geburtshelfers“, so der Schriftsteller. Die Vorwürfe gegen Baerbock seien „scheinheilig“: „Es ist kein Fachbuch, sondern eine Darlegung der Agenda, mit der die Kandidatin antritt, und ein Überblick zu ihrem Weg in die und in der Politik“, so Ebmeyer.

Michael Ebmeyer, Co-Autor von Baerbocks Buch, bezeichnete die Plagiatsvorwürfe als „scheinheilig“. (Archivfoto)

Die Grünen seien die aktuell einzige Partei, welche „für den Klimaschutz, die dringlichste politische Aufgabe der nächsten Jahre, überhaupt einen Plan“ hätten, betonte er. Sein Statement werde die „einzige öffentliche Äußerung“ zu diesem Thema bleiben. (tu) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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