Argentinien, Ruanda und Australien im Sicherheitsrat

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Blick in New York auf dem Gelände der Vereinten Nationen in den Konferenzraum vom Sicherheitsrat.

New York - Argentinien, Ruanda und Australien sind neue nichtständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrats.

Die drei Länder wurden am Donnerstag in New York von der Vollversammlung der Vereinten Nationen gewählt. Argentinien erhielt 182, Ruanda 148 und Australien 140 Stimmen und damit jeweils mehr als die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit. Die Länder werden nun von Anfang 2013 an für zwei Jahre im mächtigsten UN-Gremium sitzen.

Zwei weitere Plätze sind noch zu vergeben: Um den zweiten Sitz der westeuropäischen und anderen Staaten konkurrieren Luxemburg und Finnland und um den Sitz der Länder des asiatisch-pazifischen Raumes Südkorea und Kambodscha. Alle vier Länder erhielten im ersten Wahlgang nicht die notwendige Stimmenzahl. Wann die Entscheidung fallen würde, war zunächst nicht abzusehen. Meist steht sie zwar am ersten Tag fest, es gab aber auch schon Marathonabstimmungen. 1979 dauerte es zehn Wochen, bis alle neuen Mitglieder feststanden.

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Im Sicherheitsrat gibt es insgesamt zehn nichtständige Mitglieder. Sie haben - anders als die fünf ständigen Mitglieder USA, Russland, Frankreich, Großbritannien und China - kein Vetorecht im mächtigsten UN-Gremium. Deutschland, Südafrika, Indien, Kolumbien und Portugal scheiden als nichtständige Mitglieder Ende 2012 aus dem Gremium aus.

dpa

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