Aufständische in Kundus getötet

Kundus - Bei Gefechten im nordafghanischen Einsatzgebiet der Bundeswehr sind nach Militärangaben “mehr als zehn“ Aufständische getötet worden.

 Die Internationale Schutztruppe Isaf teilte am Montag mit, bei der Suche nach einem Taliban-Anführer in der Provinz Kundus seien am Vortag afghanische und ausländische Soldaten beschossen worden. Bei mehreren Schusswechseln seien mehr als zehn Aufständische getötet worden, zwei weitere seien gefangen genommen worden.

Nach Angaben der Bundeswehr waren keine deutschen Soldaten an den Gefechten im Distrikt Archi beteiligt. In Kundus sind auch zahlreiche amerikanische Kräfte eingesetzt. Die Isaf teilte mit, Ziel der Operation sei der Taliban-Chef des Distrikts Chanabad gewesen, der Verbindungen zu mehreren hochrangigen Anführern der Aufständischen in Pakistan unterhalte. Die Schutztruppe machte keine Angaben dazu, ob er unter den Toten oder Gefangenen war.

Was dürfen deutsche Soldaten in Afghanistan?

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dpa

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