Was ist da los? 

Wem ballt die Kanzlerin im Kabinett die Faust?

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Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch zu Beginn der Sitzung des Bundeskabinetts im Kanzleramt in Berlin.

München - Mal keine Merkel-Raute: Im Bundeskabinett hat die Kanzlerin am Mittwoch gegenüber einem Kabinettsmitglied die Faust geballt. Hier erfahren Sie, wer gemeint war. 

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ballte die Faust im Gespräch mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD). Aber: Von Koalitionszoff kann wohl keine Rede sein. Denn Steinmeier tippte während der Geste entspannt auf seinem Smartphone herum. Später plauderten die Kanzlerin und ihr Außenminister recht entspannt. Offensichtlich knipste der Fotograf der Nachrichtenagentur dpa eine Merkel-Momentaufnahme.

Das war am Mittwoch Thema im Kabinett:

  • Das Bundeskabinett hat grünes Licht für die Unterzeichnung der ersten Vereinbarungen des Assoziierungsabkommens zwischen der Europäischen Union und Ukraine gegeben. Die Ministerrunde unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stimmte dem Vorhaben am Mittwoch zu. Der politische Teil des Abkommens soll an diesem Donnerstag beim EU-Gipfel in Brüssel geschlossen werden. Zudem soll die Ukraine Zollerleichterungen bekommen. Für die Unterzeichnung der Vereinbarungen über die weiteren wirtschaftlichen Aspekte - den zweiten Teil des Abkommens - gibt es noch keinen Termin.
  • Die Bundeswehr soll sich mit bis zu 20 Soldaten an einer EU-Ausbildungsmission im Bürgerkriegsland Somalia beteiligen. Das beschloss die Regierung. Die Bundeswehr war bereits bis Dezember an der Schulung somalischer Soldaten im Nachbarland Uganda beteiligt, machte den Umzug der Mission in die somalische Hauptstadt Mogadischu aber aus Sicherheitsgründen zunächst nicht mit.

    Jetzt sollen ab April wieder zwei Berater teilnehmen und ab August zusätzlich drei Ausbilder. In Somalia kämpft seit mehr als zwei Jahrzehnten die islamistische Al-Shabaab-Miliz gegen die Zentralregierung. Bei Kämpfen und Terroranschlägen sind bereits Tausende Menschen getötet worden; über eine Million sind aus dem Land geflohen.    

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