Union keinesfalls Juniorpartner unter Baerbock

Blume fordert: Laschet muss Umfragen drehen – Spötteln über „Wunderwaffe Merz“

Auf Söders Spuren in die CSU-Kantine: Markus Blume vor einem Pressestatement
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Auf Söders Spuren in die CSU-Kantine: Markus Blume vor einem Pressestatement im Sommer 2020.

CSU-General Markus Blume macht Wahlkampf-Klarstellungen: Grün-Schwarz unter Annalena Baerbock soll es nicht geben, sagt er dem „Münchner Merkur“ - in der Pflicht sieht er nun Armin Laschet.

München - Die CSU schließt einen Einstieg in eine grün-schwarze Koalition unter einer Kanzlerin Annalena Baerbock* auf Bundesebene aus. „Wir setzen auf Sieg und spielen nicht auf Platz. Eine Junior-Rolle für die Union in einer künftigen Bundesregierung würde ich ausschließen“, sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume dem Münchner Merkur. Mit Blick auf die stark abgesackten Umfragewerte* sagte Blume: „Wir haben ja in den letzten Wochen manchmal gehört, Umfragen seien nicht so wichtig. Ich bin zuversichtlich, dass es Armin Laschet gelingt, das zu drehen.“

CSU und CDU im Wahlkampf: Blume deutet CSU-Spitzenkandidatur für Dobrindt an

Blume zeigte sich erleichtert, dass CDU-Kanzlerkandidat Laschet sich unabhängig vom Wahlausgang auf einen Wechsel nach Berlin festgelegt hat*. „Für uns ist klar: Wer heute auf der Liste steht, der geht auch nach Berlin. Ein bisschen Antäuschen – das akzeptiert der Wähler nicht. Es ist richtig, dass Armin Laschet das klargestellt hat.“ Für seine eigene Partei deutete Blume an, dass der Chef der CSU im Bundestag, Alexander Dobrindt, die Liste für die Bundestagswahl anführen soll. „Alexander Dobrindt als Landesgruppenvorsitzender ist sicherlich prädestiniert – er wäre quasi unser natürlicher Spitzenkandidat.“

Merz richtet Forderung an Söders CSU - Blume kontert: „Bewundere das Selbstbewusstsein“

Blume verwahrte sich zudem gegen Vorgaben des CDU-Politikers Friedrich Merz, die CSU* müsse mit mindestens 40 Prozent bei der Bundestagswahl abschneiden. „Ich bewundere das Selbstbewusstsein von Friedrich Merz“, sagte er auf Nachfrage. „Ich nehme mit Interesse zur Kenntnis, dass er die neue Wunderwaffe der CDU sein soll, wie früher Kirchhoff und andere. In den Umfragen sehe ich noch keinen Schub. Wir brauchen ein Team, das für einen modernen Aufbruch steht. Entscheidend ist, dass wir als Union gemeinsam alles für den Erfolg am 26. September tun.“ (cd/fn) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Das komplette Interview mit CSU-Generalsekretär Markus Blume lesen Sie noch am Freitagabend auf Merkur.de*

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