Dobrindt: Linkspartei verhöhnt Maueropfer

+
Alexander Dobrindt geht auf Konfrontationskurs mit der Linkspartei.

München - Mit Blick auf den 50. Jahrestag des Mauerbaus hat CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt der Linkspartei die Verhöhnung der Opfer vorgeworfen.

Die Mauer sei der menschenverachtende Versuch des SED-Regimes gewesen, Menschen dauerhaft einzusperren, sagte Dobrindt am Freitag laut CSU-Mitteilung. “Wenn heute Politiker der Linkspartei den Mauerbau als “zwingende Notwendigkeit“ bezeichnen, ist das blanker Zynismus und eine Verhöhnung der Opfer von Mauer und Stacheldraht.“

Wenn Linke-Chefin Gesine Lötzsch das Unrecht herunterspiele und von neuen Wegen zum Kommunismus schwärme, “dann ist das eine unerträgliche Verklärung des sozialistischen Systems überhaupt“. Es zeige, dass kommunistisches Gedankengut in der Linkspartei immer noch weit verbreitet und lebendig sei. Dobrindt: “Das muss eine verschärfte Beobachtung der Linkspartei durch den Verfassungsschutz zur Folge haben.“

dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.