Ei-Attacke auf Ministerpräsident Carstensen

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Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU - Mitte) wird am Donnerstag in Großenbrode nach einer Eierwurfattacke von seinen Sicherheitsbeamten geschützt.

Großenbrode - Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) ist am Donnerstag in Großenbrode (Kreis Ostholstein) knapp einer Eierwurfattacke entkommen.

Stattdessen traf ein 45-Jähriger bei seinen drei Eierwürfen Journalisten, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag sagte. Carstensen wurde von seinen Personenschützern in Sicherheit gebracht. Der mutmaßliche Werfer wurde von der Polizei festgenommen. Der Mann aus dem südlichen Ostholstein habe sich bereits bei dem Journalisten entschuldigt und stehe für zivilrechtliche Folgen ein, sagte der Polizeisprecher. Der Mann werde in Gewahrsam bleiben, bis Carstensen den Ort wieder verlassen habe. Rund 100 Menschen hatten am Donnerstagmorgen mit Plakaten gegen den geplanten Bau der festen Fehmarnbelt-Querung demonstriert. Carstensen war vor Ort mit Vertretern der Region zusammengekommen, um über das Bauprojekt zu sprechen.

Die Ei-Attacke ist der zweite Angriff auf einen Politiker innerhalb von zwei Tagen. Erst am Mittwochabend wurde Jürgen Trittin, Bundesfraktionsvorsitzende der Grünen, in Hannover von einem Maskierten mit weißer Farbe überkippt.

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dapd/fro

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