Erste ESM-Rate wohl doppelt so hoch wie erwartet

Berlin - Der erste deutsche Beitrag zum Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) fällt wohl knapp doppelt so hoch aus wie erwartet.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wird im kommenden Jahr nach einem Bericht der Tageszeitung „Die Welt“ (Dienstag) voraussichtlich einen doppelt so hohen Milliardenbetrag an den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) überweisen müssen wie ursprünglich geplant.

Momentan rechne man damit, im Jahr 2012 eine Rate in Höhe von rund 8,6 Milliarden Euro zahlen zu müssen, sagte ein hochrangiges Regierungsmitglied der Zeitung. Eigentlich sollte die erste Tranche 4,3 Milliarden Euro betragen und erst 2013 fällig werden. Momentan wird in Brüssel über die Details verhandelt, wie der ESM auf Sommer 2012 vorgezogen werden soll.

dpa

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