Pressekonferenz in Den Haag

MH17: Verkünden neue Ergebnisse den Schuldigen für die Flugzeugkatastrophe?

+
Im Juli 2014 kamen bei der Flugzeugkatastrophe auf dem Gebiet der Ostukraine beinahe 300 Menschen ums Leben.

Kann das Geheimnis um den Abschuss der Boeing von Malaysia Airlines im Juli 2014 gelüftet werden? Eine Pressekonferenz könnte nächste Woche Licht ins Dunkel bringen.

Den Haag - Vor rund fünf Jahren fand der Abschuss des malayischen Passagierfluges MH17 statt. Die Schuldfrage ist auch ein halbes Jahrzehnt später noch nicht geklärt - doch schon bald wird das internationale Ermittlerteam neue Ergebnisse bekanntgeben, wie die niederländische Staatsanwaltschaft am Freitag in Den Haag mitteilte. Einzelheiten gab eine Sprecherin zunächst nicht bekannt und verwies auf eine geplante Pressekonferenz am kommenden Mittwoch (19. Juni).

Flugzeugabsturz MH17: Gibt es Namen von mutmaßlichen Tätern?

Das Großraum-Flugzeug vom Typ Boeing 777-200ER der Malaysia Airlines war am 17. Juli 2014 über umkämpftem Gebiet in der Ostukraine von einer russischen Buk-Abwehrrakete abgeschossen worden. Alle 298 Menschen an Bord kamen ums Leben, die meisten der verunglückten Passagiere kamen aus den Niederlanden.

Erwartet wird, dass die Ermittler Namen von mutmaßlichen Tätern und Verdächtigen bekanntgeben werden. Bisher hatten die Untersuchungen ergeben, dass die Luftabwehrrakete vom Typ Buk von einer russischen Brigade stammte und von Russland aus in die Ukraine transportiert worden war. Verdächtige konnten bislang allerdings nicht verifiziert werden, Russland hatte zuletzt jedoch wieder energisch die Beschuldigungen zurückgewiesen.

Zu dem internationalen Untersuchungsteam unter Leitung der Niederlande gehören auch Ermittler der Länder Australien, Belgien, Malaysia und der Ukraine.

PF mit dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare