Von Sonntagmorgen bis Montagabend

G7-Gipfel: Größte Beschränkung im Luftraum über Deutschland

Garmisch-Partenkirchen - Deutschland erlebt während des G7-Gipfels die umfassendste Luftraumbeschränkung seiner Geschichte.

Von Sonntagmorgen bis Montagabend müssen von der Donau bei Ingolstadt bis zum Brenner in Norditalien alle Privatflugzeuge am Boden bleiben. Die Entfernung beträgt Luftlinie rund 200 Kilometer. 17 Polizeihubschrauber und zwei Flugzeuge überwachen die Einhaltung des Flugverbots für sämtliche Sportmaschinen, wie der Leiter der Polizeihubschrauberstaffel Bayern, Joachim Walzig, am Donnerstag in Garmisch-Partenkirchen sagte. Auch Drachen- und Gleitschirmflieger sowie Drohnen sind an das Verbot gebunden, nicht aber Passagierflugzeuge.

Sollte dennoch ein Flugobjekt an einem der beiden Gipfeltage in die Verbotszone eindringen, würde es zum Verlassen aufgefordert. Nur im äußersten Fall würden Kampfjets der Bundeswehr aufsteigen. An diesem Sonntag und Montag treffen sich auf Schloss Elmau die Staats- und Regierungschefs von sieben führenden Industrienationen.

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dpa

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