Wirtschaftsexperte weist auf weiteren Kaufkraftverlust hin

Inflation knabbert Rente an

Offenbach (psh) ‐ Rentner hatten im Jahresdurchschnitt 2011 nach Abzug der Inflation 1,8 Prozent weniger Geld im Portemonnaie als im Jahr zuvor. Darauf weist Jörg Hinze vom Hamburgischen Weltwirtschafts-Institut (HWWI) hin. Dass die Renten in den Jahren 2010/2011 relativ wenig gestiegen sind - 2011 weniger als die Preise, lag nach seinen Angaben an den ebenfalls nur moderat zunehmenden Bruttolöhnen und den Nachwirkungen der sogenannten Rentengarantie.

Nach Einschätzung von Hinze dürfte der Kaufkraftverlust für Rentner in Wirklichkeit noch etwas höher ausgefallen sein: „Gerade Produkte, die von Rentnern stärker nachgefragt werden, haben sich überdurchschnittlich verteuert.“ So muss vor allem für Waren des täglichen Bedarfs mehr bezahlt werden - so für viele Lebensmittel und für Energie. Von Preissenkungen, beispielsweise bei Computern, würden die Senioren dagegen weniger profitieren. Hinze regte einen speziellen Preisindex für Rentner an.

Quelle: op-online.de

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