Ban Ki Moon entsetzt über IS-Zerstörungen im Irak

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Ruinenstadt Hatra: Die ehemalige Stadt der Parther in einem Wüstengebiet im Nordwesten des Irak wurde 1985 als Kulturdenkmal in die Welterbe-Liste der Unesco aufgenommen.

Bagdad - UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat sich empört gezeigt über die gezielte Zerstörung altorientalischer Kulturstätten durch IS-Terroristen im Irak und die internationale Staatengemeinschaft zum Handeln aufgerufen.

Ban rief die internationale Staatengemeinschaft in einer Mitteilung vom Sonntag (Ortszeit) dazu auf, wie bereits vom Weltsicherheitsrat gefordert den abscheulichen Terror zu stoppen. Auch der illegale Handel mit Kulturgütern müsse unterbunden werden.

Die über weite Teile des Iraks herrschende Terrororganisation Islamischer Staat (IS) setzt die Zerstörung altorientalischer Kulturstätten fort. IS-Kämpfer hätten am Sonntag assyrische Ruinen bei Chorsabad in der Provinz Ninive gesprengt, sagte ein Mitarbeiter der Altertumsbehörde von Ninive der Deutschen Presse-Agentur. Seit Tagen vernichten die Dschihadisten wertvolle Jahrtausende alte Relikte im Irak - darunter auch die Weltkulturerbe-Stätte Al-Hadra.

dpa

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