Kauder: Kanzler-Debatte muss aufhören

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Der Bundestagsfraktionsvorsitzende von CDU/CSU, Volker Kauder (l), und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) unterhalten sich im Bundestag in Berlin.

München - Wird Guttenberg Kanzler? Die Gerüchte kochen derzeit hoch. Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) fordert ein Ende der Gedankenspiele über einen Kanzlerwechsel.

“Wir müssen regieren und nicht spekulieren“, sagte Kauder der “Süddeutschen Zeitung“ (Montagausgabe) mit Blick auf Berichte, in der Union werde für den Fall einer Niederlage bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) als Kanzler gehandelt. “Herr Guttenberg ist ein sehr guter Minister, aber Frau Merkel ist auch eine exzellente Kanzlerin“, sagte Kauder. Als Ursprung der Spekulationen um seine politische Zukunft werden der Zeitung zufolge in der Union Bundestagsabgeordnete vermutet, die sich angesichts schlechter Umfragewerte Sorgen um ihre Wiederwahl 2013 machen. Auch die Junge Union und ihr Vorsitzender Philipp Mißfelder hatten die Spekulationen um Guttenberg angeheizt. Mißfelder hatte mit Blick auf Baden-Württemberg von einer “Schicksalswahl für die ganze Union“ gesprochen und damit Konsequenzen im Falle einer Niederlage suggeriert.

Sie waren die Chefs der CDU

Sie waren die Chefs der CDU

dapd

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